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 E & BJ Capper Nagold 2013

 

21. - 23. 9. 2012

 

 

Kotor

UNESCO-Welt-Natur- und -Kulturerbe

UNESCO World Natural and Cultural Heritage

Perast, Bucht von Kotor / Perast, Bay of Kotor
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Von der kroatischen Grenze erreicht man nach nur 7 km  die Bucht von Kotor in Montenegro, aber von hier an sind es immer noch 47 km zur Stadt Kotor, weil man die lange und gewundene Nordseite der Bucht entlang fahren muss.
Nach ca. 20 km bei der Engstelle von Verige verengt sich die Bucht auf nur 330m Breite. Dahinter liegen die inneren Buchten von Risan (links im Bild) und Kotor (rechts im Bild). Auf der andere Seite und noch in der Abendsonne liegt die Kleinstadt Perast.

Von hier an gehören Buchten und die Städte zum UNESCO-Welt-Natur- und -Kulturerbe.

From the Croatian border it is only 7 km to the Bay of Kotor in Montenegro, but from there it is still another 47 km along the long and tortuous north side of the bay to Kotor itself.

After about 20 km at Verige the bay narrows down to be only 330m wide. Then come the inner bays of Risan (on the left in the picture) and Kotor (on the right).On the other side and lit up by the evening sun is the small town of Perast.

From here onwards, bays and the towns belong to the UNESCO World Natural and Cultural Heritage.

 

 

 

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Vor Perast liegt die kleine künstliche Insel Gospa od Skrpjela (Maria vom Felsen) mit der Kirche von 1632.

Mit der kurvigen Küstenstraße (r) muss man einfach Geduld haben.

Just off the coast at Perast is the small artificial island of Gospa od Skrpjela (Our Lady of the Rocks) with its church of 1632.

On the curvy coastal road (r) patience is required.

 

 

 

Bucht von Kotor / Bay of Kotor
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Wir finden einen ruhigen Campingplatz zum Übernachten in Jadran, nach Kotor noch 9 km weiter die Küste entlang.
Am folgenden Morgen schauen wir auf die schöne Bucht, und wieder liegt Perast in der Mitte am anderen Ufer, dieses Mal aus einem anderen Winkel gesehen.
(Im Nachhinein hätten wir mit weniger Mühe auf dem großen Parkplatz am Ufer in Kotor übernachten können.)

We find a quiet campsite to stay in Jadran, 9 km further after Kotor along the coast.
Next morning we look out again at the beautiful bay. Perast is in the middle of the far shore, this time seen from a different angle.
(As we realize later, we could have spent the night on the large parking lot on the shore in Kotor.)

 

 

 

Hafen von Kotor / Kotor harbour
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Auf der Strecke zurück nach Kotor schaut man vom anderen Ufer auf den Hafen. Kotor wird gerne von Schiffen in allen Größen aufgesucht und mit der gut geschützten Bucht diente die Stadt öfters im Laufe ihrer Geschichte als Marinestützpunkt.

On the way back to Kotor the harbour can be seen on the other shore. Kotor is often visited by ships of all sizes and with its well protected bay often served as a naval base during the course of its history.

 

 

 

Stadtmauer und Wassergraben / Town wall and moat
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Die Stadtmauer mit eine Länge von 4,5 km umfasst nicht nur die Altstadt, wo wir bald hinkommen, sondern auch den Steilhang dahinter, wo die Mauern bis zu 20m hoch sind. (Siehe folgenden Plan und das Bild darunter.)

Der nordwestliche Eckturm, Bastion Citadela, ist aus dem 13. - 14 Jh. Der Wassergraben, der die Nordseite der Altstadt zusätzlich schützt, wird vom Fluss Škurda mit Wasser aus den montenegrinischen Bergen gespeist.

The city wall, with a length of 4.5 km, encloses not only the old town, which we reach soon, but also the steep slope behind it where the walls are up to 20m high. (See the following plan and the picture below.)

The north-western corner tower, Bastion Citadela, dates from the 13th - 14th C. The moat, which also protects the north side of the old town, is fed by the river Škurda with water from the Montenegrin mountains.

 

 

 

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Südliches Stadttor und Wassergraben / Southern town gate and moat
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Auf dem Plan der Festung (oben) wurden Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden eingezeichnet. ‘Rot’ bedeutet z.B. ‘Zone mit hohem Risiko’, und wenn man das steile Gelände und die zerfallenen Mauern und Türme im südöstlichen Teil des Geländes von der Sicherheit der Altstadt aus betrachtet, ist das durchaus ernst zu nehmen.
Die Kirche am Hang im unterer Bild (l) übersetzt sich (Google) als ‘Kirche unserer lieben Frau von Gesundheit’. Die Bewegung, dahin hochzulaufen, hält die Kirchenbesucher wohl fit.

Im rechten Bild: Das Südtor zur Altstadt wird von einem Wassergraben geschützt, der von einer unterirdischen Quelle gefüllt wird.

The plan of the fortress (above), shows hikes with different degrees of difficulty. "Red" means e.g. 'High-risk zone' and - looking up from the security of the old town at the steep terrain and the ruined walls and towers, especially in the south-eastern part - we see this is to be taken seriously.
The church on the slope in the lower picture (l) translates (Google) as 'Church of Our Lady of Health'. Maybe walking up the hill to it helps to keep the church visitors fit.

In the picture on the right: The southern gate to the old town is protected by a moat filled by an underground spring.

 

 

 

Haupttor zur Altstadt / Main gate to the old town
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Der venezianische Markuslöwe an der Stadtmauer / The Venetian St. Mark’s lion on the town wall
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Das Haupttor zur Altstadt ist das Meerestor, gebaut 1555.

Der geflügelte Markuslöwe an der Stadtmauer erinnert daran, dass die Republik Venedig, die ‘Serenissima Repubblica di San Marco’, von 1420 an ca. 375 Jahre lang hier herrschte. Ein ähnlicher Löwe schmückt die Stadtmauer in Stari Bar.

The main gate to the old town is the Sea Gate built in 1555.

The winged lion of St. Mark on the city wall reminds us that the Venetian Republic, the Serenissima Repubblica di San Marco, ruled here for about 375 years from 1420. Another of these lions decorates the town wall in Stari Bar.

 

 

 

Sankt-Tryphon Kathedrale / Cathedral of St. Tryphon
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Rosette der Sankt-Tryphon Kathedrale / The St. Tryphon Cathedral rose window
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Die romanische Sankt-Tryphon Kathedrale wurde an der Stelle einer älteren Kirche (gebaut 809) errichtet und 1166 eingeweiht. Sie wurde 1667 und 1979 zwei Mal durch große Erdbeben beschädigt. Rechts sieht man die schöne Rosette der Kathedrale, die man aus der Nähe vom Kirchenbalkon aus betrachten kann.

Der junger Mann Tryphon, bekannt als Heiler, wurde während der Christenverfolgung durch Kaiser Decius denunziert und 250 zum christlichen Märtyrer. Seine Verehrung ist in der Orthodoxen sowie in der Katholischen Kirche sehr verbreitet. Er ist Stadtpatron von Kotor.

The Romanesque Cathedral of Saint Tryphon was erected on the site of an older church (built in 809) and consecrated in 1166. It was damaged twice in 1667 and 1979 by large earthquakes. On the right you can see the beautiful rosette of the cathedral seen close up from the church balcony.

During the persecution of Christians under Emperor Decius the young man Tryphon, known as a Healer, was denounced and in 250 martyred. He is venerated widely both in the Orthodox Church and in the Catholic Church and is patron saint of Kotor.

 

 

 

Das Kirchenschiff (li) und das Silberaltar (re), Sankt-Tryphon Kathedrale / The nave (l) and the Silver Altar (r), Cathedral of St. Tryphon
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Das Kirchenschiff (l) und das Silberaltar (r) der Sankt-Tryphon Kathedrale. Die Kathedrale ist Sitz des Bischofs von Kotor.

The church nave (l) and the Silver Altar (r) of the Saint Tryphon Cathedral. The cathedral is the seat of the Bishop of Kotor.

 

 

 

Haus in der Altstadt / House in the old town
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Die schöne, ummauerte Altstadt hat interessante Häuser und Plätze, wo man in einem der vielen Restaurants sitzen und die Atmosphäre (und das Essen) genießen kann (oben).

In den schmalen und manchmal verwinkelten Gassen und Treppen der Altstadt (unten) können sich Touristen fast verlieren, wie in einem Labyrinth.

The  beautiful old walled town has interesting houses and squares where you  can sit in one of the many restaurants and enjoy both atmosphere and food

Narrow streets and stairs (pictures below) make the old city into a labyrinth where tourists can almost get lost.

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Wir wollen die kleine romanische Sankt Lukaskirche besuchen. Sie wurde 1195 als Katholische Kirche gebaut, von 1657 bis 1812 gemeinsam von den Katholischen und Orthodoxen Gemeinden benutzt, und danach bis heute als Orthodoxe Kirche.

Wir müssen einige Minuten warten, weil in der Kirche eine Hochzeit gefeiert wird. Nachdem das hübsche Paar die Kirche verlassen hat, dürfen wir eintreten und sehen, dass die Gaben nach der Feier der Eucharistie noch auf dem Tisch stehen.

Wir schauen die alte Kirche etwas an.

Nach Ablegen seiner Robe hinter der Ikonostase, der Trennwand zwischen Hauptraum und Altarraum, erscheint der Priester wieder und kommt auf uns und andere Touristen in der Kirche zu. Für uns unerwartet bietet er uns die Weinflasche an. Anscheinend darf vom geweihten Wein nach dem Gottesdienst nichts übrig bleiben. Als Einziger bin ich bereit, mich für diesen Dienst zu opfern. (Bild rechts).

Das war ein interessanter Abschluss zu unserem Besuch in Kotor.

Next we want to visit the small Romanesque Saint Luke’s Church. It was built in 1195 as a Catholic church, used in parallel by both Catholic and Orthodox communities from 1657 to 1812, then up to today as an Orthodox church.

We have to wait a few minutes, because a wedding is being celebrated in the church. After the good-looking couple leave the church, we can go in. The consecrated elements of the Eucharist are still on the table.

We look around the old church.

After discarding his robe behind the iconostasis, the partition between the nave and the sanctuary, the priest appears again and approaches us and the other tourists in the church. Unexpectedly he offers us the wine bottle. Apparently none of the consecrated wine is allowed to be left over after the service. I am the only one prepared to make this sacrifice. (Picture on right).

This was an interesting conclusion to our visit to Kotor.

 

 

 

 

 

Kotor und die Bucht von Kotor von der Straße aus, die südöstlich von der Stadt wegführt. / Kotor and the Bay of Kotor seen from the road leading south-east away from the town.
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Wir nehmen die Straße, die in Richtung Süden aus der Stadt führt und sich danach in Richtung Osten den Berg hoch schlängelt.

Nach und nach sehen wir mehr und mehr von der schönen Bucht von Kotor, (Bilder oben und unten).

We take the road leading southwards out of the town which then winds up the slope towards the east.

As we drive up gradually we see more and more of the beautiful bay of Kotor, (pictures above and below).

Die innere und äußere Teile der Bucht von Kotor / The inside and outside parts of the Bay of Kotor
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Der Berg-Ausblick von der Straße R1 von Kotor nach Cetinje / Mountain view from the R1 road from Kotor to Cetinje
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Die Straße R1 führt über die Berge nach Cetinje, einer kleinen Stadt mit ca. 14000 Bewohnern, die bis 1918 Hauptstadt von Montenegro war und heute die Residenz des Präsidenten des Landes und viele Botschaftsgebäude beherbergt.

Bis wir Cetinje erreichen, ist es relativ spät und wir fahren, da wir nicht gleich etwas Besichtigungswertes sehen, zügig durch auf dem Weg nach Budva an der adriatischen Küste.

The road R1 leads over the mountains to Cetinje, a small town with about 14000  inhabitants. Until 1918 Cetinje was the capital of Montenegro and today it houses the residence of the President of the country and many embassy buildings.

By the time we reach Cetinje it is relatively late and, as we don’t immediately see anything we want to look at, we just drive through and continue on our way to Budva on the Adriatic coast.

 

 

 

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In Budva sind größere Bautätigkeiten im Gange (l), die nicht sehr anziehend wirken. Unser Navi hat Schwierigkeit, den zentral gelegenen Avena AutoKamp (GPS N42° 17’ 06” O 018° 51’ 53”) zu finden, aber endlich kommen wir dort unter. Als Campingplatz ist es sehr einfach.
Abends laufen wir die kurze Strecke zum durchorganisierten Strand (r).

In Budva, major construction is going on (1), which makes it not very attractive. Our satnav has difficulty finding the centrally located campsite Avena AutoKamp (GPS N42° 17’ 06” E 018° 51’ 53”"), but finally we get there. As a campsite it is very simple.
In the evening we walk the short distance to the very organized looking beach (r).

 

 

 

Die Insel Sveti Stefan nah bei der montenegrenischen Küste. / The island Sveti Stefan close to the coast of Montenegro.
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Am nächsten Tag geht es weiter die Küste entlang.

Besonders reizvoll von der Straße aus wirkt die winzige Insel Sveti Stefan mit rotbedachten Häusern aus dem 15. Jh.
In der kommunistischen Periode wurden alle Häuser der Insel von der Regierung übernommen und es wurde daraus ein Hotel gemacht. Besonders zwischen ca. 1960 und 1980 war es für VIPs ein angesagter Treffpunkt. Heute wird die ganze Insel als Teil eines 5-Sterne Hotels betrieben.

Next day we continue down the coast.

The tiny island of Sveti Stefan with its 15th century houses and its pretty red roofs looks particularly charming from the road.
In the communist period all the houses on the island were taken over by the government and made into a hotel. Especially between ca. 1960 and 1980 it was a trendy meeting place for VIPs. Today the entire island is operated as part of a 5 star hotel.

 

 

 

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