Der Weg dorthin / The way there
15 - 17.4.2004


Nagold Mitte April - höchste Zeit für den sonnigen Süden. Wir denken dabei an Kroatien mit seinem (hoffentlich) warmen Klima, den Meeresküsten, vielen römischen, venezianischen und habsburgischen Hinterlassenschaften und Fischrestaurants.

We left Nagold hoping for the sunny south.

Kurz vor unserem Aufbruch entdecken wir im Internet die "Wohlfühlroute" nach Kroatien und entscheiden spontan, diese zu großen Teilen nachzufahren. Erstaunt sind wir doch etwas über die vom ADAC TourPlaner veranschlagte Streckenlänge von Nagold nach Pula auf Istrien: 1580km! Wenn schon wohlfühlen, dann darf's wohl auch etwas dauern.

The route looks roundabout, but is very pleasant to drive.

We were rather surprised to see how far our ADAC route planner calculated for the trip from Nagold to Pula on the Istrian peninsular - 1580km - but set off cheerfully on the long trip.

Die Strecke erweist sich als landschaftlich sehr reizvoll und wenig befahren. Um Zeit zu sparen, übernachten wir auf einem Autobahn-Parkplatz.

First overnight stop was by the autobahn near Passau. The sound of lorries starting up at all hours did not keep us from a good night's sleep.

Obwohl wir die großen Donau-Städte wie Regensburg und Passau meiden, stoßen wir schließlich ständig auf diesen hier bereits mächtigen Fluß.

The autobahn crosses and recrosses the Danube. Here we stopped and were able to get down to enjoy the peace of the river.

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Wir können es nicht lassen, die wie eine endlose Schmuckkette erscheinende Uferbepflanzung und deren Spiegelung zu fotografieren, hier mit Hilfe der Panoramafunktion, d.h. 3 Bilder werden digital zu einem Bild zusammengefügt.

It inspired us to try some panoramas. This one is 3 pictures joined together.

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Das Gleiche nochmals mit 5 Bildern! Man schaut jetzt auf einen Blick in zwei verschiedene Richtungen. Ob da alles mit rechten Dingen zugeht?

Auf dem weiteren Streckenverlauf werden wir mit der verblüffenden Tatsache konfrontiert, dass unser Tourplaner, den wir bis dahin stur verfolgt haben, uns mehrmals durch gleich lautende Tunnels jagen will, und zwar in umgekehrter Reihenfolge (was wir uns anfangs mit der Möglichkeit einer großen und kleinen Gleinalm, bzw. Bosruck erklären). Als wir nach einer Pause jedoch laut Plan gleichzeitig beide gegensätzlichen Richtungen der Autobahn befahren sollen (sowohl Linz wie Graz) hegen wir ernstliche Zweifel an der Unfehlbarkeit des TourPlaners. Nachforschungen ergeben, dass ein Eingabefehler Linz als Streckenpunkt sowohl vor als auch hinter Graz gesetzt hat, was zu einer dreifachen Befahrung der Strecke Linz/Graz geführt hätte. Diese Erkenntnis spart uns 432km und schenkt uns zwei zusätzliche Ferientage in Kroatien!

And here is another - this is fun to do! This started life as 5 pictures.

As we continued we were surprised to realise that our planned computer route would take us through some of the tunnels twice. As usual the source of error was in front of the computer - I wanted to go via both Linz and Graz in Austria and had entered them in the wrong order, so it had obediently calculated - Linz - Graz - Linz - Graz and then onwards. Suddenly we had 432 km less to drive and felt as if we had been given an extra day's holiday!

Hinter Maribor verlassen wir eigenmächtig die Wohlfühlroute Richtung Ljubljana in Slowenien - und schon setzt Unheil ein. In 13 Tagen soll Slowenien der EU beitreten. Um dies zu würdigen, hat der kleine Ort, an dem sich unser Campingplatz befindet, beschlossen, die Straße vor eben diesem noch schnell zu erneuern. Tiefe Gräben und Schutthalden überall. Wir wollen weitersuchen, doch vier männliche Bewohner zeigen sich äußerst hilfsbereit, uns doch noch auf diese Platz zu befördern.

In Slovenia there are mixed feelings about joining the EG in two weeks. EG entry was apparently the background for the hurried road works that almost blocked access to the site on arrival and completely by next morning. The slightly embarressed owner was relieved that he could guide us safely out on a mud road across a field.

An der Einfahrt zur Rezeption setzt der Audi auf die überhöhte Bordsteinkante auf, da fällt dem Platzwart ein, das ein Weg seitlich vorbeiführt und von hinten auf den Platz mündet. Wir folgen den Anweisungen, bleiben aber in einer engen Kurve inmitten blühender Forsythienbüsche hängen. Leider hat sich in diesen Büschen ein Mülleimer versteckt, der eine eindeutige Markierung am Wohnwagen hinterlässt (nenne ich seit heute die slowenische EU-Beitritts -Schramme). Am nächsten Tag gibt's dank fortgeführter Straßenarbeiten kein Durchkommen mehr. Der Platzwart geleitet uns mit einer Motorradeskorte über die angrenzenden Feldwege zur Hauptstraße.

Elli's rather longer description explains the embarassing circumstances to do with a scratch on the side of the caravan - a souvenir of Slovenia.

Endlich in Kroatien! Mit dem Wohnwagen an der Leine wollen wir das malerische Bergdorf Groznjan besuchen. Vor Jahren wäre der Ort fast aufgegeben worden, doch da entschloss sich eine Künstlergruppe, die Ortschaft zum Künstlerdorf auszubauen. Heute gibt es dort über 20 Galerien und regelmäßig stattfindende Musiktage.

Wir gehen in ein Restaurant und ich bestelle genau das kroatische Gericht, dessen Worte ich am wenigsten verstehe. Ich erhalte schließlich hauptsächlich Paprika in verschiedenen Verkochungsstufen. John muß sein Essen (leckeres Hähnchen mit Pommes) kalt werden lassen, da wir den Wohnwagen vor einer Abraumhalde geparkt haben. Der freundliche Arbeiter konnte uns ausfindig machen.

Once into Croatia, we visited the little hill village of Groznjan - unfortunately in rain.
Unwittingly we parked blocking access to a tipping area. Our meal was interrupted by the polite building workman who had tracked us down in the restaurant. (Pre-season - so not many visitors in the village yet or restaurants to search through.)

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