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 E & BJ Capper Nagold 2005/2006

 

 

27.10.2005

Český Krumlov

Krummau

Böhmisches Venedig

Bohemian Venice

Jetzt, da wir Cesky Krumlov gesehen haben, können wir es eigentlich nicht fassen, dass wir bis vor Kurzem von der Existenz dieses Städtchens nichts wussten. Die Bedeutung dieses kulturhistorisch und landschaftlich einzigartigen Ortes (14000 Einwohner) lässt sich auch daran erkennen, dass Cesky Krumlov (auf Deutsch: Böhmisch Krummau) an Nr. 2 der Unesco-Liste der schützenswerten Kulturgüter in Europa steht - direkt hinter Venedig.
Wir parken unser Auto am Fuße des Schlossbergs und stoßen schon bald auf ein Wahrzeichen der Stadt, den Burgturm. Dieser gehört zum ältesten Teil des weitläufigen Burgkomplexes, dem ehemaligen Kastell, das die Herren von Krummau im 13. Jh. zum Schutz der Moldau-Furt hier errichten ließen. 1590 wurde der Turm erweitert und mit dem gesamten damaligen Komplex mit illusionistischen Fassadengemälden überzogen.
Der Turm kann bestiegen werden, was wir auch sogleich tun, um uns einen Überblick über die anfangs doch recht verwirrende Stadtanlage zu verschaffen.

Now that we have seen Cesky Krumlov it is difficult to understand that until recently we had never heard of it. The unique historico-cultural and scenic significance of this little town (14000 inhabitants) is demonstrated by the fact that on the UNESCO list of cultural heritage sites in Europe most worthy of protection, Cesky Krumlov is second only to Venice.
We park the car at the base of the castle hill and soon reach the town landmark, the Castle Tower. This belongs to the oldest part of the extensive castle complex, the old citadel built by the lords of Krumlov in the 13th century to guard the ford over the River Vltava. In 1590 the tower was enlarged and its facade, together with the then existing complex, painted with trompe-l'oeil surface effects.
The tower can be climbed, which we do straight away to get an overview of the initially rather confusing layout of the town.

 

 

 

Die Aussicht verschlägt uns den Atem. Zahllose gut erhaltene und unter Unesco-Schutz aufwändig restaurierte historische Gebäude (links der Blick auf den unteren, ersten Burghof mit dem Gassengewirr des ältesten Stadtteils, dem Latran, und das dahinter liegende ehemalige Kloster; rechts der Blick auf die ehemalige Jodokuskirche, die Moldau und Teile der Altstadt)  sowie das mehrfache Durchschneiden oder Umkreisen der gesamten Anlage von der Moldau erschaffen ein Gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht.

The view is breathtaking. There are numerous well preserved and - under UNESCO protection - carefully restored historical buildings: on the left the lower first castle court leading to the maze-like streets and alleys of the oldest district of the town, the Latran quarter and the monastery beyond; on the right the previous church of St. Jobst, the Vltava and part of the old town centre.
The town as a whole, with the River Vltava encircling and dividing it, makes up a wonderful total work of art.

 

 

 

So ist es denn recht schwierig, diese Stadtanlage fotografisch zu erfassen - an obigem Panorama haben wir lange feilen müssen, um es einigermaßen vorzeigbar zu machen.
Wir stehen immer noch auf dem Turm und blicken auf die fast komplett von der Moldau umflossene Altstadt. Peter von Rosenberg, ein Angehöriger des mächtigen Herrschergeschlechts Von Rosenberg, das der Stadt von 1302-1602 zu einzigartiger Blüte verhalf, ließ die Altstadt planmäßig errichten, und zwar nach dem Vorbild von Budweis, aus dessen quadratischem Platz die Gassen aus den Ecken herauslaufen. Der Weg, der von der Brücke im linken unteren Bildabschnitt in die Stadt zum zentralen Marktplatz (rechts neben der St. Veits-Kirche gelegen) führt, weist denn die entsprechenden Merkmale einer rasterförmigen Anlage noch einigermaßen auf, doch der Rest der Gassen musste der stark mäandernden Moldau angepasst werden.
Die Moldau stößt hinter der Kirche fast wieder auf sich selbst und legt so einen beinahe kompletten Ring um die Altstadt. An dieser Stelle macht der Fluß in jeder Flußrichtung eine 180° Kurve; stromaufwärts umkreist er den Stadtteil Plesivec (in der Ferne hinter der Kirche) und stromabwärts umrundet er den Burgberg hinter uns auf der linken Seite.
Kurz gesagt: Mit Worten und Bildern lässt sich die Lage dieser Stadt kaum beschreiben, man muss sie selbst gesehen haben - und begreift sie auch dann nicht völlig!

It is difficult to give an adequate photographic impression of the layout of the town. We had to work hard on the panorama above to make it reasonably presentable!
We are still up the tower and look down onto the old town centre almost completely encircled by the Vltava. Peter von Rosenberg, a member of the powerful Rosenberg dynasty that led the town to  exceptional prosperity between 1302 and 1602, had the old town centre built according to a plan which  followed the example of Budweis, with streets meeting the rectangular market place at its corners. The road from the bridge below into the old town leading up to the market place on the right of the St. Vitus church still shows to some extent the rectangular street pattern, but the other streets and alleys had to be matched to the meandering Vltava.
Behind the church the Vltava almost comes together again and so makes a nearly complete ring around the town. From there each of the up- and the downstream parts of the river doubles back on itself sharply; upstream past the suburb of Plesiviec in the distance beyond the church and downstream around behind us to the left.
In short, the layout is very difficult to describe and understand in words and is still confusing even if you’ve been there!      

 

 

 

Im Vergleich zum vorherigen Bild haben wir uns jetzt ein wenig nach rechts gedreht, um auch die neuere Burganlage im Blickfeld zu haben.  Auf dem Kamm des Burgbergs erstreckt sie sich über eine Länge von einem Kilometer und ist nach dem Prager Hradschin die zweitgrößte Burg Tschechiens.
Die drei großen Herrschergeschlechter der Stadt, die Rosenbergs (1302-1602), die Eggenbergs (1622-1719) und zuletzt die Schwarzenbergs (1719-1947) erbauten, erweiterten und verzierten diesen um 5 Burghöfe gruppierten Gesamtkomplex, der immer noch voll möbliert ist und einige weltweit einmalige Schätze besitzt, so das komplett erhaltene Barocktheater mit dem faszinierend illusionistisch ausgemalten Maskensaal. All dies zu besichtigen sei ein "Muss", sagte man uns, doch wir waren wohl nicht gut genug vorbereitet und wissen erst jetzt, was wir uns haben entgehen lassen. Immerhin durchlaufen wir sämtliche Burghöfe bis in die dahinter sich erstreckenden wunderschönen Schlossgärten.

Compared to the previous picture we turn a little to the right to get the newer part of the castle area into view. The castle extends for a length of a kilometre along the crest of the hill and is the second largest castle in the Czech Republic after the Hradschin in Prague.
The three great ruling families of the town, the Rosenbergs (1302-1602), the Eggenbergs (1622-1719) and finally the Schwarzenbergs (1719-1947) built, extended and decorated the castle complex. The buildings are grouped around 5 castle courts and are still fully furnished, including some treasures which are unique in the world, such as the completely preserved Baroque theatre and the Mask Hall decorated with trompe-l'oeil paintings. It is a must to go inside, we are told, but we were not well enough prepared and now realize what we unfortunately missed!
We went through each of the castle courts to the beautiful castle gardens beyond.  

 

 

 

Die Stadt hat sich auf den Tourismus eingestellt. In den malerischen Gassen drängt sich ein Kunsthandwerk- Geschäft an das andere, manches voller Kitsch oder Souvenirs von fragwürdiger Herkunft.
Der Touristen-Boom zeigt hier auch seine Schattenseite: Auf 30 Andenkenläden kommt ein Lebensmittelgeschäft, und die Mieten sind derart gestiegen, dass viele Einheimische ausziehen und das Feld Spekulanten überlassen mussten - trotz Unesco-Schutz. Im Zentrum leben nur noch 1400 Menschen - halb so viel wie vor 1989. Cesky Krumlov ist zur teuersten Stadt Böhmens geworden.

The town has oriented itself to the streams of tourists. In the picturesque streets one handicraft shop follows the next, some with kitsch or gaudy imported souvenirs, some with very attractive products.
The tourist boom shows its negative side: for each 30 souvenir shops there is only one grocery shop and the rents have risen so sharply that many of the locals have had to move out and make way for speculators, despite UNESCO protection. Only 1400 inhabitants actually live in the centre. Before 1989 there were twice as many. Cesky Krumlov has become the most expensive town in Bohemia.

 

 

 

Doch zurück zur Burg. Wir sind vom Turm gestiegen und gehen nun durch Burghof Nr. II auf die "Münze" zu, einen 1730 als Wohnungen und Kanzleien für Beamte erbauten Komplex.

But back to the castle. After climbing back down the tower we walk through the second castle court towards the “Mint”, built in 1730 with dwellings and offices for court officials.

 

 

 

Auch die sich anschließenden Burghöfe III und IV weisen aufwändige Fassadenmalereien und Terrakottaverzierungen auf.

The adjacent castle courts 3 and 4 also have finely executed facade and terracotta decorations. 

 

 

 

 

 

Ein tiefer, direkt hinter dem Schloss liegender Graben wird von der einmaligen Mantelbrücke überwunden.
Über der Brücke befinden sich gedeckte Gänge, die zum Schlosstheater und den Gärten führen. Durch die wie kleine Schießscharten aussehenden Maueröffnungen, die sich an der Wand hinter der Statue befinden, blicken wir bei den nächsten Bildern auf die Stadt hinunter.

We cross the deep ditch beyond the main castle buildings over the unique  Cloak Bridge.
Above the bridge there are covered walkways leading to the Castle Theatre and the gardens.
In the wall seen behind the statue are openings like loopholes, through which we look down in the next pictures.

 

 

 

 

 

Hier also die angekündigte Ansicht. Beim Entlanglaufen an den Maueröffnungen bietet sich eine Folge reizvollster Aussichten auf einen jeweils anderen Stadt-Ausschnitt.
Die zahlreichen Stromschnellen der Moldau machen Krumlov übrigens zu einem Eldorado der Kanuten.

As just mentioned - the loopholes give a series of charming views of the town.
The rapids of the Vltava make Cesky Krumlov a very attractive venue for canoeists as well.

 

 

 

 

Die ausgedehnten Schlossgärten wurden 1678 von Johann von Eggenberg nach dem Vorbild der Gärten von Schloss Schönbrunn in Wien angelegt. Anfangs erhielten sie einen französischen Charakter mit streng angeordneten geometrischen Beeten.

The extensive castle gardens were laid out in 1678 by Johann von Eggenberg following the style of the Schönbrunn palace gardens in Vienna. Initially they were given French character with very formal geometrically shaped hedges and flower beds.

 

 

 

Die verschiedenen Ebenen, auf denen sich der Garten befindet, werden durch großzügige Treppen und auch mit dieser Kaskadenfontäne, einer der schönsten in ganz Böhmen, verbunden.

The different levels of the gardens are connected by lavish steps and also by this decorated fountain, one of the finest in Bohemia.

 

 

 

Im hinteren Teil geht der Schlossgarten allmählich in einen englischen großzügig angelegten Park über. Hier befindet sich noch eine weitere Kostbarkeit: das Rokoko-Lustschloss Bellaria, einer der wertvollsten Bauten in Böhmen. In seinem Erdgeschoss befinden sich eine Grotte und eine Küche mit einem bis heute erhaltenen "Zaubertisch". Ein Aufzug transportiert die auf ihm angerichteten Speisen zum Saal im ersten Stock.
Die große Zuschauertribüne vor dem Schlösschen lässt auf Freiluft-Theateraufführungen schließen, das Bild links zeigt die Bühne von der Seite. Die gesamte Bühne befindet sich auf einer rotierenden Scheibe, so dass sich bei einem Szenenwechsel die Tribüne um 180 Grad zu einer großen Wiese hin drehen lässt, die ihrerseits spektakulär über der romantischen Stadt liegt. Was muss eine solche Aufführung für ein Erlebnis sein!

Further away from the castle the gardens change gradually into parkland laid out in the English style. Here is a further treasure: Bellaria, a Rococo pleasure palace, one of the most valuable buildings in Bohemia. On the ground floor is a grotto and a kitchen which still has a ‘magic table’. A lift or hoist transports the food and dishes placed on it to the dining room on the first floor.
The grand stand next to the palace is presumably for open-air theatrical performances. The left picture shows it from the side. The grand stand is on a revolving platform, so that between acts the whole audience can be rotated in their seats to look in the other direction at the meadow and garden with the romantic town as backdrop. A performance here must be a wonderful experience!

 

 

 

Anklicken zum Vergrößern / Click for larger picture. Cesky Krumlov / Krummau Panorama 10.2005

Ein Panorama, das die gedeckten Gänge zum Garten zeigt, sowie das komplett mit Bühnen und Requisiten erhaltene Schlosstheater und weitere Teile von Burg und Stadt.

This panorama picture shows the covered passage leading between the gardens behind us and the Castle Theatre (centre), still complete with stage and requisites. Beyond it are other parts of castle, tower and town.

 

 

 

Wir steigen nach dieser Schlossanlagen-Besichtigung in die Altstadt hinunter und stoßen zwangsläufig auf den quadratischen zentralen Marktplatz. Jedes Haus hat sein ganz eigenes Gesicht. Im gesamten Zentrum von Cesky Krumlov soll es kein einziges neues Gebäude geben. Dass die Stadt 40 Jahre lang nahe am Eisernen Vorhang lag, hat ihre Bausubstanz vor "Kaputtsaniererei" und Abrissen wohl gerettet.

After the castle we go down into the old town and reach the rectangular central market place. Each house has its own characteristic appearance. In the whole of central Cesky Krumlov there is apparently not a single new building. Presumably the 40-year proximity to the Iron Curtain protected the old town buildings from post-war demolition and redevelopment sins. 

 

 

 

Blick in zwei Gassen des alten Viertels "Latran" unterhalb der Burg. Zahlreiche Restaurants locken mit appetitlichen und für uns immer noch sehr günstigen Menüs.

A view into two streets of the old Latran quarter beneath the castle. Numerous restaurants offer tempting and for us very moderately priced menus.

 

 

 

Nach wenigen Schritten stößt man immer wieder auf die Moldau und plötzliche spektakuläre Ansichten wie die (fast) komplette Schlossanlage. Von hier erkennt man auch das Ungewöhnliche an der oben erwähnten "Mantelbrücke" (links), die wie ein überbauter Aquädukt die hochgelegenen Gärten mit der Burg  verbindet.

After a short distance we reach the Vltava yet again and have a spectacular view of the almost complete castle buildings. From here there is a good view of the Cloak Bridge (left) mentioned above, which is like an aqueduct linking the main castle with the gardens away to the upper left.

 

 

 

Die jetzt wieder schön restaurierten Fassaden zeugen vom Reichtum vergangener Jahrhunderte, auch wenn die Stadt ab dem 19. Jh. keine weiteren bedeutenden architektonischen Eingriffe mehr erfuhr. So blieb die unvergleichliche Atmosphäre des historischen Kerns erhalten. Nur die Auswirkungen der Oderflut im Jahre 2002 zogen die Altstadt schwer in Mitleidenschaft.
 Obige Häuserzeile befindet sich übrigens in der Nähe des Egon Schiele-Zentrums, das in der ehemaligen Brauerei untergebracht ist. Viele billige und teure Kopien seiner berühmten Stadtansichten schmücken die Souvenirläden, wie auch bunt bemalte Kacheln, die seine früher verpönten Gemälde von Röcke hebenden Mädchen zeigen.

The well-restored facades witness to the wealth of previous centuries. From the 19th century on no further significant architectural additions were made, so the incomparable atmosphere of the historic centre has survived. The old town was however severely affected by flooding in 2002.
The houses above are near the Egon Schiele art centre, which occupies the old brewery buildings. Many both cheap and expensive copies of town views by the famous Austrian expressionist can be found in the souvenir shops, also coloured tiles with his then scandalous pictures of girls lifting their skirts.

 

 

 

Anklicken zum Vergrößern / Click for larger picture. Cesky Krumlov / Krummau Panorama 10.2005

Es gelingt uns, den Hang hinter der Moldau-Schlinge zu erklimmen, um nochmals eine andere Stadtansicht zu erhaschen. In der hoch aufragenden gotischen St. Veits-Kirche befindet sich die letzte Ruhestätte der Von Rosenbergs.
Wie aus anderen böhmischen Städten auch wurde 1947 die hauptsächlich (Sudeten-) deutsche Bevölkerung aus Cesky Krumlov vertrieben. Die Burg ging in Staatsbesitz über.

We climb a little way up the slope beyond one of the loops in the Vltava to get another view of the town. In the stately gothic church of St. Vitus (centre) are the graves of the Rosenberg family.
As with other Bohemian towns, the mainly Sudeten German population was expelled from Cesky Krumlov in 1947. The castle passed into state possession.

 

 

 

Die Moldauschlinge, die die Altstadt fast stranguliert, stößt hier an ihre engste Stelle. Wir blicken von der "Horni" genannten Brücke auf den natürlichen oder künstlichen Durchschnitt der Moldau von einem Schleifenende zum anderen, der die Altstadt eigentlich zu einer kompletten Insel macht.

The Vltava loop which almost strangles the old town is here at its narrowest. We look down from the “Horni” bridge to the cut between one part of the river and the other, which makes a complete island of the old town.

 

 

 

Anklicken zum Vergrößern / Click for larger picture. Cesky Krumlov / Krummau Panorama 10.2005

Mit müden Beinen und dem Gefühl, zwar vieles gesehen, aber manches auch nicht genügend gewürdigt zu haben, werfen wir durch die Gitter des bereits verschlossenen Museumsgartens einen letzten Blick auf das abendliche Cesky Krumlov.
Wie schrieb doch Rainer Maria Rilke, der sich 1895 in Cesky Krumlov aufhielt: "Wenn ein Zufall, müßige Reiselust oder der Tod Ihrer verehrten Frau Erbtante Sie nach Südböhmen führt, lassen Sie es sich nicht verdrießen, einen Tag in dem malerisch gelegenen Städtchen Krumau Aufenthalt zu nehmen."
Dieser Empfehlung können wir uns nur anschließen!

Our legs are getting tired but with the definite feeling that we haven’t done duty to the town we look through the gates of the museum - already closed - for a last evening view of Cesky Krumlov.
To quote the German poet Rainer Maria Rilke, who visited Cesky Krumlov in 1895, “If chance, leisurely travels or the death of your honoured and bequeathing aunt should guide you to South Bohemia, do not let yourself be discouraged from spending a day in the picturesquely situated township of Krumlov.”
We support this recommendation!   

 

 

 

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