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 E & BJ Capper Nagold 2009/10

 

 

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28. - 30.4.2009

Königliche Saline

Royal Saltworks

Arc-et-Senans

und die Seenroute durch Franche-Comté

and the Lake Route through Franche-Comté

35 Kilometer südöstlich von Besançon befindet sich ein weiteres Unesco-Weltkulturerbe, die Königliche Saline von Arc-et-Senans.
Die Tatsache, dass es hier eine Salzgewinnungsanlage gibt, ist nichts Besonderes. Seit römischen Zeiten wurden in Franche-Comté unzählige Salinen errichtet. Das in nördlichen Gebieten allmählich verdunstende tropische Ur-Mittelmeer der Jurazeit, Tethys genannt, hatte hier zahlreiche Salzvorkommen hinterlassen, die man zu erschließen lernte. Die Fabrikanlagen waren ungesund, veraltet und hässlich, aus billigstem Material hergestellt.
 Deshalb beauftragte Ludwig der XVI. als Besitzer der Königlichen Salinen den Architekten Claude-Nicolas Ledoux (1736-1806), eine moderne Anlage zu errichten, eine Aufgabe, die dieser in spektakulärer Weise erfüllte.
Das Bild zeigt den einzigen Eingang der Saline. Die monumentalen dorischen Säulen des Portalbaus deuten auf einen radikalen Stilwechsel hin. Die Halle hinter den Säulen ist als imitierte Steingrotte gestaltet, aus stilisierten Urnen an den seitlichen Mauern fließt symbolisch die Sole. Die Idee des Architekten war die, dass die Funktion eines Gebäudes durch seine Architektur erkennbar sein sollte. Man nennt dies "sprechende Architektur" ("architecture parlante").

35 km south of Besançon is a further Unesco World Heritage site, the Royal Saltworks at Arc-et-Senans.
The fact that it is a saltworks is not itself special. Since Roman times numerous saltworks have been built in Franche-Comté. Northern parts of of Tethys, the ancient tropical ocean which was forerunner of the Mediterranean, gradually evaporated and left many areas of salt deposits which people learned to make use of. The previous factories were unhealthy, outdated, ugly and constructed from the cheapest materials.
Louis XVI, as owner of the Royal Saltworks, commissioned the architect Claude-Nicolas Ledoux, (1736-1806), to build a modern factory and he spectacularly fulfilled his commission. The saltworks was completed in 1779.
The picture shows the only entrance to the saltworks. The monumental Doric columns of the gatehouse are typical of a radical new style. The entrance hall behind the columns is an imitation stone grotto with salty brine flowing symbolically out of stylized urns in the side walls. The architect’s idea was that the function of the building should be recognizable in its architecture. This is called “speaking architecture” ("architecture parlante").

 

 

 

Ein Modell der 1779 fertig gestellten Saline. Die Rückseite des Eingangsportals vom vorhergehenden Bild befindet sich auf diesem Foto in der Mitte des oberen Randes. In einem Halbkreis schließen sich ihm die baulich bescheideneren Verwaltungsbauten und die Wohngebäude der Arbeiter an, die einen Garten zur Selbstversorgung zugewiesen bekamen. Die zwei langgestreckten Gebäude im Vordergrund stellen die eigentliche Fabrik für die Salzgewinnung dar. In ihnen standen die riesigen Siedepfannen über endlos brennenden Holzöfen.
Das monumentale Gebäude zwischen den Siedehäusern war das Haus des Direktors, das die streng hierarchische Gliederung der französischen Gesellschaft zu Zeiten des Absolutismus widerspiegelt, die in absteigender Ordnung lautete: Direktion, Verwaltung, Arbeiter.
Allerdings betonte Ledoux immer stark die sozialen Aspekte seiner Architektur. Je nach seinem Stande sollte der Mensch durch ihm angemessene Gebäude Zufriedenheit und Gemeinschaft mit Gleichen finden können. Die ganze Fabrikanlage wurde von einer Mauer umschlossen, die den damals üblichen Salzraub erschweren sollte.

A model of the saltworks. The reverse side of the gatehouse in the previous picture is at top centre in this photo. Adjacent to it in a semicircle are the more modest administrative buildings and the residential buildings for the workers, who were assigned gardens to grow their own produce. The two long buildings in the foreground are the actual factory buildings for the saltworks. In them stood huge simmering pans heated by endlessly burning wood-fired ovens.
The monumental building between these manufacturing buildings was the director’s house. This reflected the strict hierarchy of French society in the period of political absolutism - in descending order: directorate, administration, workers.
However Ledoux always emphasized the social aspect of his architecture. Through buildings in accordance with his standing a person should be able to find satisfaction and companionship with his equals. The whole factory grounds were surrounded by a wall to impede the theft of salt, which was prevalent at the time.

 

 

 

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Eine Panoramaaufnahme der Saline. Ganz rechts sieht man die Rückseite des Eingangsportals, daneben folgen die kleineren Verwaltungs- und Wohnhäuser. Die Gebäude links schließen den Halbkreis. Man erkennt in ihnen die zwei Fabrikhallen mit dem einschüchternden Haus der Direktion dazwischen.
Die Pläne von Ledoux gingen über die schließlich errichtete Anlage weit hinaus. Er wollte den Halbkreis zu einem Kreis schließen und darin die ideale Stadt Chaux errichten. Doch die französische Revolution und die Abschaffung des Absolutismus kamen ihm in die Quere. So aufgeklärt und sozial er auch gedacht haben mochte, für das neue Regime war er ein Anhänger des alten und wurde 1793 für ein Jahr ins Gefängnis gesteckt.

A panorama of the saltworks. On the far right is the reverse side of the gatehouse, followed to the left by the smaller administrative and residential buildings, (in contrast to the model above there are three of these buildings instead of two). The buildings on the left close off the semicircle - two manufacturing buildings with the intimidating directorate building between them.
Ledoux’s plans went far beyond the complex as realized. He wanted to complete the circle and to build an ideal town of Chaux in it, but was stopped by the French revolution and the abolition of absolutism. Despite his relatively enlightened and social ideas he was for the new regime a supporter of the old one and in 1793 he was imprisoned for a year. 

 

 

 

In den ehemaligen Wohngebäuden ist heute ein Museum untergebracht, das die utopischen und realisierten Werke des Architekten Ledoux zeigt. Die Wohnungen der Arbeiter waren so gestaltet, dass jeder Familie ein Zimmer zustand, das mit einer großen beheizten Gemeinschaftsküche verbunden war.

In the former residential buildings there is now a museum displaying the Ledoux’s utopian designs and his actually implemented architectural works. The residential buildings were designed so that each worker’s family could be assigned a room with access to a large heated communal kitchen.

 

 

 

Zwei niemals verwirklichte Entwürfe des Architekten. Links sehen wir das "Haus des Gärtners", das in der idealen Form, der Kugel, entstehen sollte. Das Bild rechts zeigt einen Querschnitt durch den geplanten Friedhof von Chaux. Die riesige Kugel inmitten der Totenstadt war als Wohnraum für die Toten gedacht. Beide Entwürfe waren mit den damaligen Möglichkeiten - vor der Entwicklung des Stahl- und Spannbetons - nicht realisierbar.
Ledoux verbrachte die Jahre nach dem Sturz des "Ancien Régime" mit dem Verwalten seiner früheren Pläne und dem Versuch, seine Entwürfe - manchmal unter Anbiederung an das neue Regime - wortreich in das neue politische Zeitalter einzufügen.

Two of the architect’s designs that were not realized. On the left the ‘Gardener’s House’ which was to have the perfect form of a sphere. On the right a cross-section of the planned cemetery of Chaux. The huge ball in the middle of the necropolis was intended as a dwelling for the dead. Both designs were beyond the means of construction of the time, as both reinforced and pre-stressed concrete had not yet been developed.
 Ledoux spent the years after the collapse of the "Ancien Régime" administering his earlier plans and trying verbosely, sometimes by ingratiating himself with the new regime, to integrate his designs into the new era.

 

 

 

Das Haus der Direktion. Das große Fenster im Dach sollte das Auge des Direktors darstellen, das alles sieht. Im Innern führt eine riesige Treppe in den oberen Stock. An Sonntagen saßen der Direktor und der Pfarrer oberhalb dieser Treppe, während sich die Arbeiterschaft auf der Treppe zum Gottesdienst zu versammeln hatte. Heute enthält das Haus ein Museum über die Salzgewinnung, in dem u.a. das Unesco-Bergwerk in Wielicza in Polen erläutert wird.
Der klassizistische Baustil wird auch  "Revolutionsarchitektur" genannt, was etwas missverständlich ist. Trotz der utopischen Entwürfe hatten die Architekten im ausgehenden 18.Jh. nichts mit der französischen Revolution zu tun, sondern waren Diener der absolutistsichen Herrscher. Der Baustil entstand lediglich kurz vor der Revolution.

The directorate house. The large window in the roof was supposed to represent the all-seeing eye of the director. Inside a huge stairway leads to the upper floor. On Sundays the director and the priest sat above this stairway while the working force had to gather on the stairs for the divine service. Today the building houses a museum about the production of salt, in which, for example, the Unesco salt-mine in Wielicza, Poland, is explained.

Although some designs were utopian neo-classicist architects had nothing to do with the idealism of the French Revolution but were servants of the previous absolutist rulers.

 

 

 

Das Innere einer der beiden 81x28m großen Fabrikhallen. Hier standen jeweils fünf riesige Siedepfannen, unter denen bis zu 72 Stunden lang ein Feuer brannte. Erst dann war alles Wasser verdampft und das Salz, das damals die Bedeutung des heutigen Öls besaß, rein.
Ledoux verzichtete aus ästhetischen Gründen auf Kamine, was die Gesundheit der Arbeiter stark angriff. Seine von ihm selbst propagierte Sozialfürsorge war teilweise recht widersprüchlich.
Die Saline wurde nicht in der Nähe einer Salzquelle, sondern im Wald von Chaux errichtet, da, so Ledoux, es leichter sei, Wasser zu transportieren als Holz. Allerdings ging beim Transport der recht schwachen Sole aus Salins-les-Bains viel  Flüssigkeit verloren. Die gesamte Anlage war deshalb nicht sehr profitabel und wurde nach ca. 100 Jahren stillgelegt. Heute finden hier Kunstausstellungen statt.

The interior of one of the two 81 x 28m factory buildings. Formerly five huge simmering pans stood here, under which fire burned for up to 72 hours. Only then had all the water evaporated and the salt was pure. Salt then was as significant as oil is today.
For aesthetic reasons Ledoux did without chimneys, which was very damaging to the health of the workers. The social care that he professed was partially very contradictory.
The saltworks was not erected near a source of salt but in the forest of Chaux, as, according to Ledoux, it is easier to transport water than wood. However in the transport of the relatively weak brine from Salins-les-Bains much of the liquid was lost, so the whole business was not very profitable and was shut down after ca. 100 years. When we were there the building was housing an art exhibitions.   

 

 

 

Bei mehreren Welterbestätten ist uns aufgefallen, dass die Franzosen versuchen, nicht nur die Denkmäler zu erhalten, sondern sie für Touristen interessant zu gestalten. Hier bemüht man sich gerade um eine interessante Garten-Architektur. Eine Gruppe Gärtner lauscht den Anweisungen des Chefs (li). In den parzellierten Gartengrundstücken der früheren Fabrikarbeiter werden  gärtnerische oder künstlerische Ideen verwirklicht, z.B. der "blaue Garten" aus Plastikmüll (Mitte und rechts).

We noticed at several World Heritage sites that the French make an effort not only to maintain the monuments but also to make the visits interesting and attractive for tourists. Here a lot of garden architecture is in progress to ensure this. A group of gardeners is listening to the boss’s instructions (l) and one section of the former workers’ garden has already been made into an innovative ‘Blue Garden’ (m and r).

 

 

 

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Die Nacht verbringen wir auf dem idyllisch am Doubs gelegenen Campingplatz im hübschen Städtchen Dole, das wir bereits von einer früheren Reise kennen (Link). Über der Uferbefestigung des Flusses erhebt sich unter einem dramatischen Abendhimmel die Altstadt mit ihrer wuchtigen Kirche.

We spend the night in the camping site of the pretty town of Dole, (birthplace of Louis Pasteur), by the River Doubs, which we know from a previous trip, (link).
The mighty church in the old town soars up in front of a dramatic evening sky.

 

 

 

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Üppig blühender Blauregen an einer Hausfront in Dole

Beautifully flowering wisteria decorates a Dole house-front in evening light.

 

 

 

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Die Saline und das Städtchen Dole befinden sich am Rande des französischen Jura, einem für seine Schönheit gerühmten Gebiet. Einzigartig in Europa sind die langgezogenen Bergketten des Faltenjura, zwischen denen sich tiefe Kerbtäler befinden. Jedes Kerbtal endet mit einem Trog (Cirque). Wir stehen direkt oberhalb des Cirque de Ladoye, als wir in dieses Kerbtal hineinblicken.

The saltworks and the town Dole are situated on the edge of the French Jura, a region famous for its beauty. Unique in Europe are the long chains of the folded Jura mountains, with deep V-shaped valleys between them. Each V-shaped valley ends with a trough (Cirque). Looking down into this V-shaped valley we are standing directly above the Cirque de Ladoye.

 

 

 

Wenige Kilometer weiter stoßen wir auf das hübsche Dorf Château-Chalon, das spektakulär auf einem nach drei Seiten abfallenden Bergrücken liegt. An den Hängen unterhalb der Ortschaft wächst der berühmte "vin jaune", gelber Wein. Château-Chalon gehört zu den "schönsten Dörfern Frankreichs", das ist eine Vereinigung, die 1982 gegründet wurde, um den Tourismus in diesen besonderen Orten zu fördern. Gegenwärtig zählen 152 französische Dörfer zu "Les Plus Beaux Villages de France".

A few kilometres further on we come across the pretty village of Château-Chalon, spectacularly located on a mountain ridge dropping away on three sides. On the slopes below the village the famous Yellow Wine ("vin jaune") is grown. Château-Chalon belongs to “France’s most beautiful villages”, an association that was founded in 1982 to promote tourism in these special areas. 152 French villages now belong to "Les Plus Beaux Villages de France".

 

 

 

Unten im Kerbtal befindet sich ein weiteres "schönstes Dorf Frankreichs", Baume-les-Messieurs. Es liegt im Talkessel Cirque de Baume und ist von bis zu 100m hohen Felswänden umgeben.
Die oberste Bodenschicht des früheren Urmittelmeers Tethys, die heute die oberste Gesteinsschicht bildet, besteht aus hartem Kalkstein. Wird dieser von der Witterung aufgebrochen, schreitet die Erosion an den weicheren darunterliegenden Schichten schnell voran. Gebildet werden die typischen Kerbtäler und Tröge.

Down in the V-shaped valley is another of the most beautiful villages in France, Baume-les-Messieurs. It is located in the bowl-shaped valley Cirque de Baume and is surrounded by cliffs up to 100m high.
The upper earth level precipitated in the primeval Tethys ocean has now become the top rock stratum made of hard limestone. Once this is broken through by the weather then erosion through the softer lower layers is quicker. Typical V-shaped valleys and basins are formed.

 

 

 

Der Talkessel um Baume-les-Messieurs ist besonders stark ausgeprägt. Am Ortseingang zeugt eine mittelalterliche Kirche als relativ neues Gebäude von der langen Besiedelungsgeschichte dieser Täler, die bis auf das 20.Jahrtausend vor Chr. zurückgeht. In diesem Dorf wurde im 6.Jh. vom irischen Mönch Kolumban ein Kloster gegründet, das nach Verwüstungen durch Sarazenen und Normannen vom Abbe Bernon 909 wieder aufgebaut wurde. Der rührige Abt verließ 910 den Ort, um die Abtei von Cluny zu gründen.

The bowl-shaped valley around Baume-les-Messieurs is very pronounced. At the edge of the village an old church is a relatively modern witness to the long history of settlement in the valleys, which goes back to the 20th millennium before Christ. In this village a monastery was founded in the 6th C by an Irish monk Columbanus. After being ravaged by Saracens and Normans, the monastery was rebuilt in 909 by Abbot Bernon, who then left the monastery a year later in 910 to found the Abbey at Cluny.

 

 

 

Um den Jura noch weiter zu erforschen, fahren wir wieder aus dem Tal heraus uns werfen von oben einen letzten Blick auf Baume-les-Messieurs.

To see more of the Jura area we drive up out of the valley and enjoy a last view of Baume-les-Messieurs.

 

 

 

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Das Regenwasser bildet im Jura vergleichsweise wenig Bäche und Seen, da es häufig direkt im porösen Untergrund versickert. Nur im Südwesten ist in den Hochtälern eine Kette von natürlichen Seen entstanden, die durch eine gekennzeichnete Touristenstraße, die "Route des Lacs" verbunden werden. Wir fahren die Strecke bei Regen ab und genießen melancholisch angehauchte Seen-Anblicke, wie hier den Lac du Val.

Rainwater does not form many streams and lakes in the Jura region as it usually seeps directly down into the porous underground. It is only in the mountain valleys in the south-west that a series of natural lakes has formed. These are now stages of a sign-posted tourist route, the "Route des Lacs". We drive along it in rain and are treated to rather melancholic and wet views of lakes, such as here Lac du Val.

 

 

 

Der Lac de Chambly Doucier, ein See, an dessen Ufer sich ein breites Schutzgebiet erstreckt.

The Lac de Chambly Doucier, on the shores of which there is a wide nature reserve.

 

 

 

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Der nächste Morgen beschert uns besseres Wetter und wir setzen unsere Fahrt entlang der Seen fort. Schließlich führt uns die "Route des Lacs" an die Ufer eines Stausees, der nicht mehr zu enden scheint.

Next morning the weather is better and we continue our trip along the lakes. Finally the "Route des Lacs" leads us to the shores of a fine and seemingly endless reservoir.

 

 

 

Auch hier handelt es sich um eine Biegung des Stausees Lac de Vouglans. Wo der helle Strand noch unter dem Wasser zu sehen ist, leuchtet der See türkis.

This is another curve in the same reservoir, the Lac de Vouglans. Near the sandy shore the lake takes on a shade of turquoise.

 

 

 

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Auf einer Wiese dösen mehrere Esel im Schatten vereinzelter Bäume. Dieser hier beobachtet unsere Fotografier-Bemühungen mit einiger Skepsis.

On a meadow some donkeys are dozing in the available shade. This one watches our attempts at photography with some scepticism.

 

 

 

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Wir kommen zu einem Aussichtspunkt, der uns eine Vorstellung von der Ausdehnung des Stausees vermittelt. Über 35km Länge dehnt sich der künstliche See.
Auf einer großen Schautafel wird lauthals lamentiert, welch ein idyllisches Tal 1965 dem Bau des Stausees zum Opfer fiel, doch wenige Zeilen später prahlt man damit, dass hier ein Paradies für Touristen und Wassersportler geschaffen wurde.

We reach a fine lookout point where we can get a good impression of the extent of the reservoir. The artificial lake stretches out for over 35km.
On a large display board the text laments the fact that in 1965 an idyllic valley was sacrificed for the new reservoir, but a few lines later pride is expressed in the paradise that has been created for tourists and water sports enthusiasts.

 

 

 

Schließlich verabschieden wir uns vom Jura und den zahlreichen Seen. Viele alte Kirchen, wie hier bei Andelot (li) und Nanc (re), säumen unseren Weg.

Finally we leave the Jura region and the numerous lakes. There are many old churches on our way, such as those at Andelot (l) and Nanc (r).

 

 

 

 

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Wir halten es wie der Abt Bernon aus Baume-les-Messieurs vor gut 1000 Jahren: Entlang kleiner Siedlungen ziehen wir gen Westen. Wir wollen nachprüfen, was vom Bau des riesigen Klosters in Cluny noch übrig geblieben ist.

We follow the example of Abbot Bernon of Baume-les-Messieurs 1000 years ago and travel westwards through smaller settlements.
We want to see what is left of the huge monastery he started in Cluny.

 

 

 

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