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 E & BJ Capper Nagold 2013-15

 

29.9.2013

 

 

Su Nuraxi di Barumini

UNESCO Weltkulturerbe Nuraghe

UNESCO World Cultural Heritage Nuraghe

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Unweit der Kleinstadt Barumini stehen die Ruinen einer großen Nuraghenanlage, die seit 1997 auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes steht. Su Nuraxi heißt einfach ‘die Nuraghe’ im südsardischen Dialekt.

Die Nuraghen stellen die besterhaltene und größte aller megalithischen Strukturen in Europa dar.

Eine Besichtigung der Su Nuraxi ist nur mit Führer erlaubt. Unserer Führer hat es recht gut in verständlichem Englisch gemacht.

Das Bild zeigt den Pfad zwischen den steinernen Rundhütten, aus denen das Dorf bestand, während wir auf dem Weg zu den zentralen Türmen sind.

Not far from the small town of Barumini are the ruins of a large Nuragic settlement, which was added to the UNESCO World Cultural Heritage list in 1997.  The name Su Nuraxi is simply 'the Nuraghe' in the south-Sardinian dialect.

The Nurage are the best-preserved and largest of all European megalithic remains.

The Su Nuraxi remains can only be visited with a guide. Our guide did a good job in understandable English.

The picture shows the path between the round stone huts that make up the village as we make our way towards the central tower complex.

 

 

 

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Die Rekonstruktion (li) zeigt, wie die zwei Ringe von Türmen und der große Zentralturm ausgesehen haben sollen. Der Zentralturm wird ins späte 2. Jahrtausend v.Chr. datiert. Die nuraghische Architektur mit massiven Steinen und gewölbten Dächern wurde von den Tholosgräbern der mykenischen Kultur beeinflusst.

Der Platz oben auf den Türmen wurde durch auskragende Kränze vergrößert und die Kränze von Turmkonsolen gestützt. Das rechte Bild zeigt, wie einige dieser Turmkonsolen im Gelände aufgestellt sind, um diesen Aspekt der Bauweise zu erklären.

The reconstruction (l) shows what the two rings of towers and the large central tower would have looked like. The central tower is dated to the later 2nd. millennium BC. The Nuragic architecture with its massive stone blocks and vaulted ceilings was influenced by the Mycenaean Tholos tombs.

The space at the top of the towers was enlarged by projecting crown constructions which were supported by stone eaves, some of which have been set up nearby to show this aspect of the construction.

 

 

 

Unser Führer macht uns auf eine  Turmkonsole aufmerksam, die noch an der ursprünglichen Stelle in einem der Türme zu sehen ist.

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Our guide pointed out one of the eaves that can still be seen in its original position in one of the towers.

 

 

 

 

 

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Das Luftbild lässt die Turmreste klar erkennen. Man erkennt auch deutlich die Fundamente der ca. 150 runden Bauten des umliegenden Dorfes. Im Bild rechts  - vom Turm aus aufgenommen - sind die Ruinen viel weniger übersichtlich.
In der Ferne sind die rundlichen, namensgebenden Hügel der Landschaft zu erkennen, die Marmilla (Brust) genannt wird.

In the aerial picture the tower remains and the foundations of the ca. 150 round buildings of the surrounding village can clearly be recognized. In the picture on the right - taken from the tower - the ruins are much less clear.

In the distance the rounded hills can be seen which have given the countryside here its name Marmilla (breast). 

 

 

 

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Erst wenn man die steilen Treppen und schmalen Gänge des großen Turmkomplexes begeht und dann von oben aus 15m Höhe hinunterschaut, erkennt man wirklich das Ausmaß des mehrstöckigen Baus.

When you go up the steep steps and through the narrow passages and look down from the height of the 15m tower complex the enormous dimensions of the multistorey buidling become evident.  

 

 

 

 

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In den Gängen (li) und auf den engen Treppen muss man manchmal sehr auf den Kopf achten. Hier wird es auch klar, weshalb man diese Nuraghe nur unter Führung besuchen darf - sonst würde reines Chaos herrschen.
Das rechte Bild zeigt den Eingang zum Innenraum eines der massiv gebauten Türme.

In the passages (l) and on the narrow stairs you often have to mind your head. Here it becomes very clear why people are obliged to be in guided groups in this Nurage - otherwise there would be complete chaos.
The right picture shows the entrance to one of the massively built towers.

 

 

 

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Das linke Bild zeigt eine Rekonstruktion des Rundheiligtums (re) in einer anderen Nuraghensiedlung 'Sa Sedda 'e Sos Carros' bei Oliena. Wasser fließt aus geschnitzten Widderköpfen in ein zentrales Wasserbecken. Das stand wahrscheinlich in Zusammenhang mit heute unbekannten religiösen Riten.
Wir setzen es hier als Illustration zum folgenden Bild ein.

The left picture shows a reconstruction of the circular sanctuary (r) in a different Nuragic settlement, 'Sa Sedda 'e Sos Carros'  (Link in German) near Oliena. Water flows out of carved rams heads into a central water basin. This was probably as part of religious rites now unknown.
We show it here to illustrate the following picture.

 

 

 

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In Su Nuraxi steht dieses ähnliche Rundheiligtum mit rundem Wasserbecken, in diesem Fall auch mit einem halbrunden Eingangsbogen.

Insgesamt ist ein Besuch dieser interessanten und ungewöhnlichen Anlage in Barumini sehr zu empfehlen.

Siehe auch die Nuraghenanlage Palmavera, bei Alghero.

Quellen: Wikipedia (Deutsch und Englisch), Unesco-Liste und Erklärungstafeln in den Anlagen.

In Su Naraxi there is this similar round sanctuary with a round water basin in the centre, in this case also with a semicircular arch at the entrance.

Altogether this interesting and unusual site at Barumini is well worth a visit.

See also the Nuraghe complex Palmavera, near Alghero.

Sources: Wikipedia (German and English), Unesco list and various presentation boards at the sites.

 

 

 

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