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 E & BJ Capper Nagold 2007/08

 

6. - 8.6.2007

Unsere ersten

Our first

Elche

Elk (US = Moose)

und die E6 bis zum Polarkreis

and the E6 to the Arctic Circle

Will man einigermaßen zügig vom Süden Norwegens bis in den hohen Norden fahren, kommt man um die E6, die wichtigste Nord-Süd-Verbindungsstraße, nicht herum. Sie ist berüchtigt wegen ihres angeblich hohen Verkehrsaufkommens, aber davon haben wir Anfang Juni wenig bemerkt. Doch zuerst folgen wir der RV 15 in östlicher Richtung, um beim Ort Otta auf die E6 zu aufzufahren.

If you want to drive fairly quickly from the south of Norway up to the far north, then you can’t really avoid using the E6, the main north-south connection. It is infamous for its high volume of tourist traffic, but early in June this causes us very little problem. But first we follow the RV 15 eastwards to join the E6 near the town of Otta.

Unterwegs stoßen wir bei Lom auf diese schöne Stabkirche, die wir glücklicherweise bereits im Kapitel "Stabkirchen" ausführlich von innen und außen beschrieben haben. Das spart jetzt Zeit.

On the way there we go through Lom and see this beautiful Stave Church near the road. We already described it, (both exterior and interior), in our chapter ‘Stave Churches’, so will not repeat that here.

 

 

 

Wir folgen dem reizvollen Tal des Flusses Otta (Ottdalen), der sich immer wieder zu langgestreckten Binnenseen weitet. Aufgrund der Schneeschmelze sind diese großflächig über die Ufer getreten, wie auf obigem Bild zu sehen.

We follow the road on down the beautiful Otta river valley (Ottdalen). In several places the river widens out into a long lake and because of the snow melt it has flooded out generously into the surrounding fields, (see picture).

 

 

 

Wir befinden uns bereits seit einiger Zeit auf der E6, als wir beschließen, eine Mittagspause einzulegen. Neben der Schotterstraße, die zum Picknickplatz führt, entdeckt John plötzlich links des Weges einen Elch.
Um auf solch einen Moment gut vorbereitet zu sein, ruht während der gesamten Fahrstrecke die schussbereite Kamera auf meinem Schoß. Deshalb kann ich sofort reagieren und schieße durch die Frontscheibe dieses Foto des Elchs.
Er ist gerade dabei, sein struppiges Winterfell gegen ein dunkleres glattes Sommerfell auszutauschen. Auch sein Geweih, das ein Elch im Winter abwirft, sprießt schon ordentlich und ist noch mit Bast überzogen. Der typische Bart der Tiere, der eine Länge von bis zu 50cm annehmen kann, ist noch relativ kurz, deshalb handelt es sich wohl um ein jüngeres Tier. Der Elch ist vorsichtig. Sobald er uns wahrnimmt, verschwindet er im Dickicht. Wir nennen ihn deshalb nachträglich Mr. Scheu.

We have been on the E6 for some time, when we decide to look for a picnic place for lunch and turn into a gravel road. Suddenly I notice this male elk next to the road. (Note: in US English these animals are known as moose.)
Well prepared for hoped-for moments like this, Elli has the camera at the ready on her lap for the whole long journey, so she reacts immediately and takes the picture through the car front window.
The elk’s coat is in process of changing from the rather shaggy winter version to the darker and smoother summer coat and his antlers, which elk shed in winter, are growing but still covered in brown velvet. The typical beard, which on large males can reach 50cm, is still fairly short and so we understand the elk  is fairly young. The elk is cautious and as soon as he notices us he disappears into the woods, so we name him (after the event) ‘Mr. Shy’.

Wir sind bereits glücklich, überhaupt einen Elch gesehen zu haben, was für Touristen zu den eher seltenen Begegnungen zählt, als wir wenige Meter später diesmal rechts des Weges ein zweites Tier entdecken.
Fast bewegungslos scheint es uns etwas eine Minute lang zu taxieren. Dabei ist fraglich, wie gut es uns erkennen kann, denn Elche sehen besonders in der Dämmerung und Objekte in Bewegung gut, doch da wir ebenfalls erstarren,  mag es mit der Einordnung unseres Anblicks seine Mühe haben.

We are already very pleased to have seen the elk, which is not a common event for tourists, when we suddenly notice a second animal a few metres further on on the other side of the road.
Almost immobile it studies us carefully for a full minute, but how clearly it sees us we do not know, as we read that elk see well in twilight and when things move, (and we of course have frozen), but not necessarily otherwise.

Hier ein Ausschnitt aus dem obigen Bild. Dieser männliche Elch scheint jünger als der andere zu sein, wahrscheinlich zweijährig, da sein Geweih zwei Spitzen ausbildet. Einjährigen Elchen wachsen nur einzelne Spieße, weshalb man sie auch "Spießer" nennt. Erst mit zunehmendem Alter wir die volle Schaufel ausgebildet. Die Augen sind vorgewölbt. Dies ermöglicht dem Elch fast eine 360Grad Rundumsicht. Die Pupille selbst ist schlitzförmig, was sich vielleicht an der Spiegelung im Auge erkennen lässt. Die Ohren lassen sich nach allen Richtungen bewegen und ermöglichen so einen außerordentlich guten Gehörsinn. Der Elch scheint nicht sonderlich alarmiert, sonst hätte er wohl beide Ohren auf uns ausgerichtet.

This is a detail from the previous picture. This male elk seems to be younger than the previous one, maybe a two-year-old as the antlers have two points. The wide shovel-like antlers only grow on older males. The position of the eyes allow almost all-round vision. The pupil itself is a slit, which may explain the reflection in the eye. The ears can be moved in all directions and the elk’s hearing is excellent. The elk doesn’t seem very concerned about us, otherwise he would probably have directed both ears at us.

Da wir uns gegenseitig nichts weiter zu sagen haben, beendet der Elch das Treffen und wendet sich ab. Aus dieser Perspektive ist gut zu erkennen, dass sein Geweih waagerecht aus dem Kopf herauswächst, was bei keinem anderen Geweihträger sonst der Fall ist.

As there seems to be nothing else to say, the elk closes the meeting and turns away. From this perspective you can see that the antlers grow horizontally out of his head, in contrast to all other types of animals’ antlers or horns.

Bedächtig dreht sich der Elch um und scheint im Unterholz verschwinden zu wollen. Aufgrund ihrer unauffälligen Farbe und den vorsichtigen Bewegungen kann man Elche, selbst wenn man fast vor ihnen steht, im Wald nur sehr schwer ausmachen.

Calmly and deliberately the elk turns to disappear into the undergrowth. Because of the inconspicuous colouring and the careful movements it is apparently very difficult to spot elk in the forests, even when they are quite close.

Doch wir beunruhigen ihn wohl überhaupt nicht, da er Sekunden später seinen kräftigen, muskulösen Leib auf den dünnen Beinen mit großer Leichtigkeit und Ruhe zu unserem Weg hinaufbefördert. Vielleicht sucht er seinen Kumpel, Mr. Scheu, auf der anderen Seite. Elche sind zwar grundsätzlich Einzelgänger, doch die Männchen äsen im Frühjahr vor der Brunftzeit auch mal mit einem anderen Tier zusammen.
Wegen seiner Unerschrockenheit und weil unsere Elchgeschichte noch nicht zu Ende ist, nennen wir dieses Tier "Mr. Cool".

But obviously we don’t worry him at all, as a couple of seconds later the long thin legs lift his strong muscular body lightly and confidently up onto our road. Presumably he wants to join up with Mr. Shy again on the other side. Elk are basically loners, but in spring before the mating season the males sometimes graze together.
Because of his intrepidness and because the story is not yet finished, we name this animal ‘Mr. Cool’.    

Wir fühlen uns wie auf einer Modenschau. Eleganter kann man eine Straße mit diesem Gewicht nicht überqueren (Elche werden bis zu 800kg schwer und sind die größte Hirschart).

Die hohen, dünnen und überaus gelenkigen Beine ermöglichen ein gutes Zurechtkommen im tiefen Schnee. Die beiden Zehen, "Schalen" genannt, spreizen sich auf morastigem Untergrund. Zusätzlich befindet sich zwischen ihnen eine Art "Schwimmhaut", die ein Einsinken ebenfalls erschwert.
Da sich Elche an den Mensch gewöhnen lassen, versuchte man sie für den Kriegsfall abzurichten, um sie in sumpfigem Gelände statt Pferden einzusetzen. Leider nehmen sie bei Kanonendonner Reißaus, sodass man von einem Kriegseinsatz zu ihrem Glück absehen musste.

Mit der weit überhängenden Oberlippe, dem sog. "Muffel", der sich mit zunehmendem Alter immer mehr ausprägt und verhärtet, streift der Elch die Blätter und Nadeln von den Bäumen. Unter den Römern war die Meinung im Umlauf, dass Elche nur rückwärts gehend äsen könnten, sonst würden sie sich an der eigenen Lippe verschlucken. Caesar schrieb in seinem Buch "De bello gallico", dass die Germanen Elche jagen würden, indem sie die Bäume ansägten, an die diese sich zum Schlafen lehnten.

We feel as we are at a fashion parade. In this weight class, (elk get up to 800kg and are the largest species in the deer family), you can’t hope for a more elegant crossing of a road.

The long, thin and loose-jointed legs allow the animal good movement in deep snow. The two toes spread out on marshy ground and, in addition, have a layer of skin between them which helps to stop the hoof sinking into soft ground.
As elk can become accustomed to people, the attempt was made to train them for use instead of horses in combat in marshy areas. (Un-)fortunately they panicked at cannon-fire, so were spared a military career.

With the overhanging upper lip, which grows and becomes stiffer with age, the elk strips leaves and needles from the trees. The Romans though that elk could only graze when moving backwards, as they would otherwise choke on their own lip. Caesar wrote in ‘The Gallic Wars’ that the Germanic tribes hunted elk by sawing at the trees that the elk had leant against to sleep.

 

 

 

Der Picknickplatz erweist sich als ungeeignet, und so wenden wir das Gespann und fahren zurück zur Auffahrt auf die E6. Und da stehen beide Tiere friedlich kauend neben der gut befahrenen Straße, links Mr. Scheu und rechts Mr Cool. Elche mögen das Salz, das sich nach dem Winter in den Tümpeln neben den Straßen ansammelt. Da ihr Hals recht kurz und die Beine lang sind, müssen sie die Beine spreizen, um mit dem Maul zum Boden zu gelangen.

The picnic place proves unsuitable, so we turn car with car and caravan back down the gravel road to its junction with the E6 again. And there, next to the relatively busy highway, are our two elk chewing happily, on the left Mr. Shy, on the right Mr. Cool. Elk like the salt that collects in the puddles near the roads after the winter. As their necks are short and their legs long, they have to spread their legs apart to get right down to the ground with their mouths.

Salz hin oder her, plötzlich hebt Mr. Scheu den Kopf und entdeckt das üppige frische Grün auf der anderen Straßenseite.

Salt or not, suddenly Mr. Shy raises his head and discovers the fresh green leaves sprouting on the other side of the highway.

Man kann sich ja schon mal langsam in diese Richtung bewegen.

And nibbles a bit more while the idea forms in his mind.

Mr. Scheu macht einen ordentlichen Satz zur Straße hin (Elche können aus dem Stand bis zu zwei Meter hoch springen), der auch Mr. Cool zum Aufblicken nötigt.

But then Mr. Shy makes a sudden move up to the road, (elk can make a standing jump of up to 2m), and Mr. Cool looks up to see what’s happening.

Hätte Mr. Scheu in dieser brenzligen Situation nicht von einer Straßenüberquerung abgesehen, wäre es wohl zu einem Zusammenprall gekommen. Der erschrockene Autofahrer macht einen unfreiwilligen Elchtest.
Mr. Cool beobachtet die Szene mit Interesse und Missfallen. Vor so etwas macht man doch keinen Rückzieher!

If Mr. Shy hadn’t changed his mind in time, it could have been a very dangerous collision. The appalled driver swerves away in an unplanned ‘moose test’.
Mr. Cool watches the scene disapprovingly, as if running away is no solution!

Während Mr. Scheu noch etwas desorientiert in der Gegend herumläuft, macht sich Mr. Cool schnurstracks zur Straße auf, um diese Peinlichkeit wieder auszubügeln.

While Mr. Shy still careers through the brush, Mr. Cool sets off confidently for the road to show how to to it properly.

Und wie er es eben erst auf der kleinen Nebenstraße demonstriert hat, überquert Mr. Cool gelassen, ruhig und mit Würde die E6, gerade so, als befände er sich auf einem Laufsteg.
Rechts am Bildrand erblickt man die Schnauze von Mr. Scheu, der diese Vorführung aufmerksam beobachtet.

And as demonstrated on the small side-road, Mr. Cool crosses the E6 highway elegantly and with dignity as if on the catwalk.
At the right on the edge of the picture Mr. Shy’s muzzle is just in view, as he watches the performance intently. 

Und hier hat es auch Mr. Scheu geschafft! Die Szene sieht allerdings harmloser aus, als sie war, denn der Fahrer des LKWs musste eine Vollbremsung einleiten.

Was lernen wir aus dieser Episode? Als Elch niemals die Straße in Hast überqueren? Oder besser: als Autofahrer die Warnschilder bitterernst nehmen. Elche verfolgen immer wieder die gleichen Pfade, oft bis auf wenige Meter genau. Und ein Zusammenprall endet meist mit dem Tod des Tieres. Wegen der Länge der Elchbeine befindet sich der schwere Leib des Tieres auf Höhe der Windschutzscheibe - die Konsequenzen mag man sich nicht ausmalen. Auch wenn man sie kaum sieht: Ca. 200000 Elche sind in Norwegens Gelände unterwegs.

And now Mr. Shy has managed it as well. But the scene looks more harmless than it really was as this time the lorry driver had to slam on his brakes.

What do we learn from this? To cross carefully, if you are an elk? If you are a motorist, then take the warning signs very seriously. Elk always follow the same paths within a few metres. In a collision the elk is usually killed and, because of the length of an elk’s legs, its heavy body is at windscreen height, with fearful consequences. Even if they are not often seen, there are about 200 000 elk around in Norway.

 

 

 

Wir sind erleichtert über den glimpflichen Ausgang dieser Elchbegegnung und setzen unsere Fahrt gen Norden fort.

 Von einer näheren Besichtigung Trondheims sehen wir ab, lassen uns aber von unserem Reiseführer (Baedecker) zu einem kleinen Abstecher hinter dem Ort Steinkjer verführen. Hier an einem Felshang neben dem malerischen See Snasavatnet befindet sich eine der berühmtesten Felsritzungen Norwegens, ein lebensgroßes Rentier. Wegweiser und Schautafeln führen uns von einem Parkplatz aus zu der entsprechenden Stelle.

We are pleased that all participants in the elk meeting got off lightly and continue our long drive north.

We decide not to look closer at Trondheim but after the town of Steinkjer we follow a tip in our Baedecker travel guide and make a detour. Here in the rocks near the Snasavatnet lake is one of the most famous rock carvings in Norway, a life-size reindeer. The small tourist office is closed but we easily follow the display boards and signs to find the carvings.

 

 

 

Dies ist das berühmte, wohlproportionierte Rentier von Böla, dessen Alter auf 5000-6000 Jahre geschätzt wird. Mit einer Keule und einem scharfen Stein soll es von einem Steinzeitmenschen in den glattgeschliffenen Fels gemeißelt worden sein. Dies war wohl Teil eines Rituals zur Beschwörung von Jagdglück. Die Ritzung wurde nicht wie diejenigen in Tanum mit Farbe nachgezogen, da man sie auch so noch gut erkennen kann.

This is the famous, well-proportioned reindeer of  Bøla, with an estimated age of 5000-6000 years. Stone Age priests or artists chiselled it with club and sharp stone into the smooth rock. This is believed to have been part of a ritual to bring fortune in hunting. Unlike the carvings in Tanum, this one has not been coloured for better visibility as it is clear anyway.

 

 

 

Lange Zeit glaubte man, das Rentier sei die einzige Felsritzung in diesem Gebiet, bis man beim Bau der Eisenbahn um 1920 noch ein paar weitere entdeckte, darunter auch den hier abgebildeten Skiläufer. "Nordeuropas schönste Abbildung eines Mannes auf Skiern in Lebensgröße" nannte Prof. Sognnes von der Uni Trondheim den "Bölamann". Er soll kurz nach 4000 v.Chr. entstanden sein und misst in gebückter Haltung 148cm, was aufgerichtet 160cm entsprechen würde, eine wohl normale Größe für einen Steinzeitmann. Da er stark verwittert ist, wurden seine Konturen mit Farbe nachgezogen.
Über den genauen verlauf der Po-Linie ist man sich wohl nicht ganz einig geworden.

For a long time the reindeer was believed to be the only rock carving in the area, until more were discovered during the building of a railway line nearby in about 1920. Among them is this fine representation of a male skier in full size, the ‘Bølaman’. It is dated to something after 4000 BC and the stooping man measures 148cm, which corresponds to about 160cm upright. That could easily have been about normal size for a Stone Age man. The carving in this case is very weathered, so the contour has been coloured in for visitors.
It looks as if there is still learned debate about the correct profile of the upper backside.

 

 

 

In der Nähe der Felsritzungen machen wir einige Makroaufnahmen von Rosmarinheide (oben links), Wollgras (oben rechts), schwedischem Hartriegel (unten rechts) und bläulich schimmernden Blättchen an der Blüte einer Blaubeere, die davonflattern, als wir zu aufdringlich werden.

Near the rock carvings we take some macro pictures of Bog-rosemary (upper left), Cotton-sedge(upper right), Swedish Dwarf Dogwood (lower right) and the prettily glittering blue-green leaves on the blueberries (lower left), that flutter away as soon as we come too close.

 

 

 

Während der drei Tage, die dieses Kapitel zeitlich abdeckt, durchfahren wir die Provinzen Trondelag und Nordland. Insgesamt legen wir über 1000km zurück.
Als wir dieses Bild knipsen, befinden wir uns bei der Stadt Mo i Rana knapp südlich des Polarkreises. Hinter einer Tankstelle gehen wir wenige Schritte zu einem See hinunter, den nordische Sonnenanbeter in Beschlag genommen haben. Die Lufttemperatur beträgt 29,5 Grad Celsius.

During the three days that we deal with in this chapter, we travel through the provinces of Trondelag and Nordland, covering altogether a distance of 1000 km.
When we took this picture we were near the town of Mo i Rana just south of the Arctic Circle. Behind a filling station we go a few steps down to a lake which has been taken over by northern sun-worshippers. The air temperature is an astounding 29.5°C.

 

 

 

Das kleine Mädchen ist begeistert darüber, mit seinem Wasserflugzeug auf dem See herumschippern zu dürfen.

The little girl is thrilled to be able to navigate the lake in her inflatable plane.

 

 

 

Irgendwie hatten wir uns die Landschaft im hohen Norden anders vorgestellt, karger, tundramäßig. Dieses Bild hätte man auch in der Schweiz schießen können.

Somehow we had expected more of a harsh tundra look to the countryside so far north, but this picture could easily have been taken in Switzerland.

 

 

 

Bei Krokstrand finden wir einen schönen Campingplatz direkt an einem reißenden Gewässer. Die Nacht erschöpft sich in einer leichten Dämmerung.

Near Krokstrand we find a nice camping site right next to a rushing river. This slight twilight was about as dark as the night got.

 

 

 

Am nächsten Vormittag erreichen wir den Polarkreis. Jetzt sind es genau 2600km bis zum Nordpol.
Auf dem noch mäßig belegten Parkplatz vor dem modernen Polarkreiscenter begegnen wir einem Bus aus Wales, Johns Heimat.

During the next morning we reach the Arctic Circle. Now it is only another 2600 km to the North Pole.
I am interested to note that one of the few buses in the lightly filled car-park comes from my home country, Wales.

 

 

 

Das Innere des schön aufgemachten Centers besteht hauptsächlich aus Souvenirläden, gefüllt mit Trollen, Plüscheisbären und Salzkristalllampen.
Es gibt auch ein Polarkreismuseum. Durch die offene Türe erblicken wir eines der Ausstellungsstücke, einen aufgerichtet fast 3m großen ausgestopften Eisbären.

The souvenir shops are the main focus of the attractive and modern visitors’ centre. They are well-stocked with trolls, soft polar bears and salt crystal lamps to satisfy all needs.
There is also an Arctic Circle museum . Through the open door we see one of the exhibits, a large stuffed polar bear towering up to about 3m. 

 

 

 

John tut nun, was fast alle hier tun: Er kauft Postkarten und meldet unseren Etappensieg an die Lieben zu Hause.

Zwei Wochen später überqueren wir den Polarkreis nochmals mit der Fähre - diesmal in der anderen Richtung (siehe Link).

As many thousands of others have done, I use the achievement of reaching the Arctic Circle as the point to write and send off a batch of greetings cards.

We cross the Arctic Circle again in the other direction by ferry over two weeks later (see link).

 

 

 

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