17. Zurück in Wales / Back in Wales

Wieder in Wales besuchen wir einen durch viele Familienurlaube vertrauten Küstenabschnitt - Strumble Head.

Back in Wales we make a sentimental visit to Strumble Head well-known from many family holidays on the beautiful  Welsh coast.

 

 

 

 

John gerät in Verzückung, so viele seiner ehemaligen Traumautos auf einem Fleck zu sehen. Allerdings nicht in fahrbereitem Zustand, so dass wir von einem Kauf erstmals Abstand nehmen.

I was fascinated to see such a collection of old Morris and Austin cars.
Memories of youth!

Der Weg zum Leuchtturm führt durch diese Schlucht. Wir kommen jedoch auf der anderen Seite nie an: Zu viele Meeresvögel verführen den heutigen Kontinental-Europäer zu ausgiebigen Beobachtungen.

The way to the lighthouse is over the deep gap between mainland and an island and is closed for visitors. But there are many sea-birds to be looked at - something missing in Southern Germany!

Fazit:

Wenn wir uns vor unserer Reise erhofft hatten, das Reizvolle an der irischen Insel zu erfahren, so hoffe ich, dass unsere Bilder für sich sprechen. Um die Schönheit des Landes zum Leuchten zu bringen, bedarf sie jedoch wenigstens einer etwas gehobenen Wolkendecke und vereinzelter Sonnenstrahlen. Und genau darin liegt das Risiko. Das irische Wetter zeigte sich äußerst wechselhaft, doch so schnell es zum Schlechten wechselte, veränderte es sich eben auch zum Guten! Die Chancen, während einer Woche schöne Ausblicke zu erhaschen, sind demnach gar nicht so gering.

Zudem wird die reizvolle Landschaft begleitet von kulturellen und historischen Denkmälern ersten Ranges. Man kann sich ihrer Ausstrahlung nicht entziehen und fühlt sich unversehens zurückversetzt in Jahrhunderte, auf deren Errungenschaften unsere heutige Zivilisation beruht. Die Bedeutung dieser Denkmäler wird meines Erachtens nur am Rande geschmälert durch Auswüchse kommerzieller Nutzung. Schließlich muß man sich immer sagen, dass man ja selbst ein Teil des lästigen Touristenstroms ist.

Auf Spuren der Familien Capper/Kennan sind wir in Dublin und auf dem Land häufig gestoßen. Aber es blieben Spuren, Geschichten oder eben alte Pfosten. Denn obwohl noch viele Namensvettern in Irland leben, ist die Verbindung - außer zu den McCabes - längst verloren gegangen.

Die Auswirkungen der großen Hungersnot und die damit verbundenen gesellschaftlichen Verwerfungen, auch die bis heute andauernden irisch/englischen Spannungen haben viele Wurzeln gekappt. Dennoch bleibt neben dem Mitempfinden eines tragischen Völker-Schicksals hauptsächlich das Gefühl einer tiefen Verbundenheit und Achtung vor diesen Menschen.

Und dann das neue Irland! So viele junge Leute und so viel Optimismus sind uns in Deutschland schon lange nicht mehr begegnet. Man lebt dort sicherlich nicht besser, aber fröhlicher und zuversichtlicher. So gesehen wurde unser Trip "back to the roots" im alten Irland fast zu einer Verjüngungskur.

Summary:

If we hoped before our trip to discover some of the charm of Ireland, then we hope now  that the pictures demonstrate it. To catch the beauty properly you do need to have breaks in the low-lying clouds and an occasional sun-ray. And there lies the risk. The Irish weather is extremely changeable, but in the same way it changes from good to bad, it can suddenly change back to fine weather. So the chances of getting at least some good views seem quite reasonable!

In addition, the delightful countryside is accompanied by sites of exceptional cultural and historical interest. They emanate an atmosphere that carries you back through the centuries nearer to the roots of our civilization. The less attractive aspects of their use for commercial purposes are not too excessive and anyway - we ourselves are part of the irritating stream of tourists.

We did find some reminders of my Capper and Kennan ancestors in Dublin and elsewhere, buildings, names, iron posts and stories. Although plenty of people in Ireland have my surname ‘Capper’, any direct family connections - apart from to the McCabes - have long since been lost.

The effects of the great famine and the resulting massive social upheavals, together with the centuries of still evident tension between the Irish and the English, have severed many family bands. Nevertheless a deep sympathy and respect remains for a nation that has gone through so much in the past and suffered massive injustices.

And the new Ireland! So many young people and so much more optimism than we have experienced in Germany for a long time. It reminds me of the feeling I had moving from Britain to Germany in the early 70’s, before the economic revival started in Britain, and coming into a country confidently riding its wave of commercial success. The atmosphere in a country can change over the years!

Anyway, our ‘Looking for Roots’ trip to beautiful Ireland was very interesting, thought-provoking and invigorating.

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