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 E & BJ Capper Nagold 2007/08

 

20. - 22. 6. 2007

Abstecher nach

Detour to

Finnland

Finland

Die weite Heimfahrt hat begonnen. Um sie interessanter zu gestalten, wollen wir ein paar Leckerbissen einstreuen, z.B. einen kurzen Abstecher nach Finnland.
Für Unterhaltung auf der Straße sorgen immer wieder Gruppen von Rentieren, die gelassen auf den Straßen entlang trotten - auch vor völlig unübersichtlichen Bergkuppen. Man sagt ihnen nach, dass sie vor Autos keine Angst empfinden, wohl aber vor Menschen. Mit denen haben sie wohl die schlechteren Erfahrungen gemacht.

The long trip home has started. To make it more interesting, we plan to add in a few extras, e.g. a short trip over the nearby border into Finland.
Groups of reindeer contribute occasional on-the-road entertainment by casually trotting along the main highway - in this case just near the brow of a hill (so take due care when driving!) It is said that they have no fear of cars, but do fear people, with whom they probably have had negative experiences in the past!

 

 

 

Ab und zu kommen wir an Zuchtlachsbecken vorbei. Diese hier befinden sich im Langfjord.
Norwegen ist weltweit Hauptexporteur für diese Delikatesse. Die jungen Lachse werden wie in ihren natürlichen Laichgründen zuerst in Süßwasser gehalten, später im Salzwasser der Fjorde. Sie werden mit Trockenfischfutter gemäßtet. Davon vertilgen sie im Lauf ihres Lebens ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts. Ihre Zucht trägt somit zur Überfischung der Weltmeere bei.

Sometimes we pass salmon breeding farms - this one is in Langfjord.
Norway is the world’s largest exporter of this fancy food. Young salmon are initially kept in their natural breeding territory in fresh water, later in the fjord in salt water. They are fed on dried fish. In the course of their lives they eat their own weight several times over, so breeding them, although it may spare the salmon population, unfortunately contributes to the overfishing of the world’s oceans.    

 

 

 

Farbenfrohe Fischerboote im  Rotsundet.

Colourful fishing boats in Rotsundet.

 

 

 

Wir fahren an der Ostküste des Lyngenfjords entlang, der zu den großartigsten Fjorden Norwegens zählt. An seinem Westufer (hier im Bild) erheben sich direkt aus dem Meer die wilden, bis zu 1833m hohen Lyngsalpen, ein fast völlig unerschlossenes Kletter- und Wandergebiet.
Über den Bergkamm der Lyngsalpen verlief im 2. Weltkrieg die Frontlinie zur Verteidigung von Tromsö und Narvik. Das kleine Dorf rechts im Hintergrund, Havnnes, war praktisch der letzte Ort im Gebiet der Verbrannten Erde. Als der zwangsevakuierte Besitzer des damaligen Hofes nach dem Abzug der Deutschen zurückkam und nur Zerstörung erwartete, war er überrascht, die Gebäude unversehrt anzutreffen. Er fand zwei große Zettel, auf denen auf Deutsch stand: "Keins der weißen Häuser niederbrennen". Es ist anzunehmen, dass im Winter 1944/45 ein höherer deutscher Offizier die Sinnlosigkeit der Aktion erkannte und diesen Befehl erteilte.

We drive along the east coast of the Lyngenfjord, one of the most magnificent of Norway’s fjords. On the west coast (here in the picture) the Lyngsalpen chain of mountains. Almost undeveloped and with areas for hikers and climbers, it rises directly out of the sea to a maximum height of 1833m.
In the 2nd WW the front line in the defence of Tromso and Narvik ran along the crests of the mountain chain. The small village on the peninsular on the right, Havnes, was practically the last locality in the scorched earth area. After the German withdrawal, when the farm owner returned after his enforced evacuation, he expected to find his property completely destroyed. He was surprised to find the buildings intact and on them two large notes in German saying: ‘Do not burn down any of the white houses’. Presumably that was an order from a senior German officer  in the winter of 1944/45, who had recognized the pointlessness of the scorched earth strategy. 

 

 

 

In einer schönen Bucht in der Nähe von Djupvik entferne ich mich nur wenige Meter vom Auto, als mich ein schreiender Austernfischer mehrmals attackiert und regelrecht vertreibt. Anscheinend brüten hier um diese Jahreszeit überall Seevögel.

In a pretty bay near Djupvik Elli walked only a few metres away from the car, only to be attacked repeatedly and driven away by this screeching oystercatcher. She must have approached a nest and the seabirds are understandably defensive during the breeding season.

 

 

 

Ein schmaler, aber langer Seitenarm des Lyngenfjords, der Kafjord, muss umfahren werden, nur um am Ende, nach 50 Kilometern, fast wieder dort zu sein, wo wir zuvor schon waren. Die Berge am Ostufer sind weniger steil.

We look across the Lyngenfjord from near the village of Olderdalen at the mountains on the other side. Here they aren’t so steep. After this we have to drive about 50 km all the way around Kafjord, a narrow but long side arm of Lyngenfjord.

 

 

 

Aus der Seitenbucht heraus fotografieren wir die dramatische Kulisse der Lyngenalpen.

From out of the narrow bay of the Kafjord we photograph the dramatic scenery of the distant Lyngenaplen.

 

 

 

Um die folgende Aktion zu erklären, müssen wir ein paar Worte zum staatlichen Alkoholmonopol verlieren.
 Nachdem im 18. und 19. Jh. viele Familien in Skandinavien durch einen exzessiven Alkoholkonsum zerrüttet wurden, erließ die norwegische Regierung im 1. Weltkrieg ein totales Alkoholverbot. Unter den südeuropäischen Ländern kam es infolgedessen zu einem Aufschrei, da sie ihre Spirituosen und süßen Weine nicht mehr nach Norwegen verkaufen konnten. Im Gegenzug belegten sie die Trockenfischeinfuhr mit hohen Zöllen, was wiederum das Aufbegehren der norwegischen Dorschfischer nach sich zog.
Die Regierung sah sich deshalb 1927 gezwungen, eine gewisse Importmenge an Alkohol aus Südeuropa zuzulassen, stellte deren Verkauf aber unter ein staatliches Monopol.
Seitdem trinken die Norweger vor oder nach dem Essen ein Gläschen Portwein.

To explain the following events we have to say a little about Norway’s state monopoly on alcohol.
In the 18th and 19th C’s many Scandinavian families were severely disrupted by the consumption of alcohol, so in the 1st WW the Norwegian government decreed a complete alcohol prohibition. An outcry resulted in the countries of southern Europe since they could no longer sell their spirits and sweet wines to Norway. As a countermeasure they introduced a very high import duty on dried fish, which in turn enraged the Norwegian cod-fishing industry.
In 1927 the government felt forced to allow the import of a certain quantity of alcohol from southern Europe, but did this only under the control of a state monopoly.
Since then the Norwegians often enjoy a glass of port wine before or after their meal.

Die staatlichen Verkaufsstellen sind spärlich gesät. Das einzge Geschäft dieser Art sahen wir in Honningsvag am Nordkap - geschlossen.
Angebrachte Schilder wie "Kundeparkering max. 15 min." oder die tägliche Öffnungszeiten von 10-16 Uhr (samstags 10-14) wirken nicht gerade einladend. Zudem kann dort eine bei uns 5 Euro teure Weinflasche leicht 30 Euro kosten. Trotz dieser Hürden sollen Norweger, besonders vor dem Wochenende, lange Schlangen vor den Läden bilden.

The state monopoly shops are apparently few and far between. This was the only one we saw, in Honningsvag near the North Cape - shut.
The signs on it ‘Customer parking - max. 15 minutes’ and the opening times from 10:00 - 16:00 (on Saturday 10:00 - 14:00) are decidedly uninviting. In addition a bottle of wine costing €5 in Germany can easily cost €30 in Norway, which could also be a reason for the Fort Knox anti-theft grill seen here. Despite these hurdles apparently the Norwegians form long queues at the shops, especially at weekends.

 

 

 

Hier, wenige Kilometer von Finnland entfernt, wo Alkohol frei gehandelt werden kann, stellen wir einen gewissen vorzeitigen Schwund unserer brav versteuerten Wein-Einfuhr fest. Die Nacht verbringen wir auf einem leeren Parkplatz am Rande eines Waldes. Wir kommen auf die Idee, unsere sowieso geplante Stippvisite in Finnland mit einem kleinen Aufstocken unseres Weinvorrats zu verbinden. Wir stellen uns vor, dass direkt hinter der Grenze Läden mit üppigem Angebot wie Pilze aus dem Boden schießen - so wie die Supermärkte in Frankreich, wenn man den Ärmelkanal von England aus überquert hat.
Um nicht Gefahr zu laufen, nach dem Finnlandbesuch beim Wiedereintritt nach Norwegen unsere Weinflaschen ein zweites Mal versteuern zu müssen, sucht John ein geeignetes Versteck im Wald und erstellt dazu eine "Schatzkarte", auf der Sonnenstand, Baumhöhen und Lage des "heiligen Schatzes" genau vermerkt werden.
(Das Bild zeigt ihn später beim Abholen der inzwischen noch wertvoller gewordenen Flaschen).

Here, a few kilometres away from the border to Finland, where alcohol can apparently be bought and sold freely, we notice the premature low tide of our wine supply, on which we conscientiously paid import duty when we entered Norway. We spend the night on an empty parking area on the edge of a wood and have the idea of combining the visit we have planned to Finland anyway with a top-up of our stocks. We imagine rows of supermarkets just beyond the border with large supplies - just like the supermarkets in northern France well stocked to capture the custom of the thirsty British who have just crossed the English Channel.
To avoid the danger of having to pay import duty on our remaining wine bottles a second time on re-entering Norway, I find a suitable hiding place in the woods and amuse myself by drawing a ‘treasure chart’ (l) to be able to find them again.
The picture on the right shows me later grinning while recovering the now yet more valuable booty out of the woods.    

 

 

 

Während wir die kaum befahrene E8 durch das Skibotsdalen entlangtuckern, wird die Landschaft eindeutig "finnischer": die Berge flacher, die Seen zahlreicher, die Wälder dichter.

We drive up higher on the almost empty E8 until the Skibotsdalen valley levels out. The countryside is now more like we expect Finland to be, flatter hills, more numerous lakes, thicker woods.

 

 

 

Die Hügel sind jetzt genau so hoch, dass man meint, sie nicht mehr einebnen zu müssen, um die Straße über sie hinwegzuführen, was zu einer lustigen Berg- und Talfahrt führt. Nach dem Passieren eines unbesetzten Zollhäuschens befinden wir uns bereits in Finnland.

Apparently it is not worth levelling out all the hills for the road through this rolling countryside, so we patiently follow the roller coaster route. After passing an unoccupied customs hut beside the empty road we are now in Finland.

 

 

 

Kaum sind wir im Land, gibt's schon den ersten Rekord. Bei Muotkatakka schwingt sich die Straße zu stolzen 565,6m über Meereshöhe hinauf und ist damit die höchste Passstraße Finnlands.

We drive on past the first settlement and soon see a sign marking the height as 565.6m above sea level. Later we find out this is the highest road in Finland.

 

 

 

Endlose Straße durch eine halb verschleierte Welt. Die Samen sollen an einem der Seen ihr Sommerlager aufschlagen, doch davon entdecken wir nichts.

An endless roads through a hazy landscape. Apparently the Sami set up a summer camp at one of the lakes, but we don’t discover it.

 

 

 

Die ersten Supermärkte lassen tatsächlich nicht lange auf sich warten. Das Areal um Kilpisjärvi ist ein beliebtes Feriengebiet, das sich Groß und Klein mit einer Armada aus Motorrädern erschließen.
Wir kaufen Brot und Schinken, entdecken allerdings keinen Wein auf den Regalen. Wir fragen nach und erhalten zur Antwort, dass man den vorbestellen müsse. Die Lieferung dauere zwei bis drei Tage. Das wars also. Ab heute werden wir mit unserem im norwegischen Wald versteckten restlichen "Schatz" haushalten müssen. Es wird uns nicht schaden.

We turn back and decide to visit the first supermarket we passed before. The area around Kilpisjärvi is a popular holiday area, apparently sufficient to make it worth renting out a fleet of mini-vehicles to large and small.
We buy bread and ham, but see no wine on the shelves. We inquire and are told that wine has to be ordered individually for the customer. Delivery takes about three days. So much for restocking our wine cellar! From now on we’ll have to make do with the remaining ‘treasure’ buried in the woods. That won’t do us any harm.

 

 

 

Auf unserer Fahrt zurück zur Grenze legen wir neben dem Kilpisjärvi-See eine Picknick-Pause ein. Der Berg im Hintergrund, Saana Fjell (1029m), der “pilzköpfige Berg”,  ist für das Volk der Samen heilig.

On our way back towards the border we park next to Kilpisjärvi lake for a meal. The mountain overlooking the lake is Saana Fell, ‘mushroom mountain’. The 1029m mountain is sacred to the Sami people.

 

 

 

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Die Schönheit des Gebiets entdeckt man bei einem Blick über den Kilpisjärvi-See. Die Berge stehen wohl bereits in Schweden, denn wir befinden uns im Dreiländereck zwischen Finnland, Schweden und Norwegen.

The lake, whose surface is about 470m above sea level, radiates a beautiful calm. The high mountains on the other side stand in Sweden as we are here near the border triangle of Finland, Sweden and Norway.

 

 

 

Ohne beachtet zu werden, passieren wir die norwegische Grenze. Das Wetter bessert sich, während wir nun in entgegengesetzter Richtung die E8 entlangfahren. Welch wunderschöne, einsame Landschaft, ein uraltes Samengebiet!

Without seeing a soul we pass the Norwegian border again. The weather improves as we drive back along the E8. What beautiful countryside in this ancient Sami area!

 

 

 

Wenig später schießen wir dieses Panoramabild, das links in der Ferne bereits die Lyngsalpen zeigt. Dahinter liegt Tromsö.

A short while later we take this panorama picture. On the left are the Lyngsalpen that we saw across the Lyngenfjord earlier and beyond them lies Tromso.

 

 

 

Auf halber Strecke das Skibotndalen entlang weist ein Schild auf einen Wasserfall, den Roviokfossen, hin. Wir erkunden die beeindruckende Felsaushöhlung zuerst rechts, d.h. nordöstlich der Straße.

Half way along the Skibotndalen is a sign marking a waterfall, the Roviokfossen. First we look at where the water has eroded an impressive channel through the rock on the right-hand side (i.e. to the NE) of the road.

 

 

 

Anschließend krieche ich eine Zeit lang im Unterholz herum, um Blüten und Käfer zu knipsen, während John drängt, da er den “richtigen” Wasserfall von der anderen Straßenseite aus betrachten und fotografieren will - wir teilen uns meistens eine Kamera. (Zu Hause ist er froh, die Farbklekse in die Seite einbauen zu können.)
Das gelbe Veilchen (li) wächst nur in den Alpen oder im nordskandinavischen Bergland; ähnlich verhält es sich mit der Trollblume (re), an deren begehrten Nektar nur kleine Insekten ohne Gewalt heran können.
Die schimmernde weiße Blüte, aus der sich hilfesuchend kleine Fäuste recken, konnten wir noch nicht identifizieren.

Elli happily crawls around on the ground for a while photographing small flower and insect gems. I think it would be good to get a look some time at the waterfall itself on the other side of the road. Mostly we share a camera, so such situations are inevitable, but I am glad to have such colourful pictures to put in our report when we get home!
The yellow viola (l) only grows in the Alps or in north Scandinavian mountain areas. The same applies to the globe flower (r), whose nectar is only accessible to very small insects unless force is used.
We haven’t been able to identify the small glittering white flower, out of which the stamens stand up like tiny fists.

 

 

 

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Die Ausmaße des Rovijokfossen an der anderen Straßenseite sind wahrlich beeindruckend. Links blicken wir auf das herab stürzende Wasser, rechts auf seinen Abfluss tief unter uns in ein grünes Tal hinein. Die eigenartige Perspektive der beiden Bilder ergibt sich daraus, dass es sich eigentlich um ein einziges Panorama - in zwei Stücken gezeigt - handelt.

The Rovijokfossen waterfall on the other side of the road is very impressive. On the left we see the falling water, on the right it continues its way down the valley. The curious perspective of the two pictures is due to their actually being one continuous panorama picture in two parts. See if you can work it out!

 

 

 

Bilderbuchnorwegen hat uns wieder! Landschaft am Balsfjord von der E6 aus.

We are back in picture book Norway! The mountains around the Balsfjord from the E6.

 

 

 

 

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Würde man den sich windenden Balsfjord von der Bildmitte aus weiterverfolgen, so läge an seinem Ende Tromsö. Wir sind noch immer hoch im Norden.

If you followed the winding Balsfjord from the centre of the picture you would reach Tromso. We are still very far north here.

 

 

 

150 km weiter nähern wir uns Narvik. Auf einem leeren Parkplatz an diesem schönen See schlagen wir unser Nachtlager auf.
Nicht zum ersten Mal werden wir von einem vorbei fahrenden Auto angehupt. Die Lawine aus Wohnwagen und Wohnmobilen, die sich im Sommer über Norwegens Straßen ergießt, überstrapaziert wohl die Nerven der Einwohner. Legen wir das "Jedermannsrecht" zu großzügig aus? Doch täglich neben Tunnel-, Tank- und Fährgebühren häufig über 25 Euro für einen Campingplatz zu zahlen, belastet unsere Urlaubskasse sehr. Für Touristen wie uns ist Norwegen inzwischen wegen des ungünstigen Wechselkurses sehr teuer geworden.
Jedenfalls genügt die Ablehnung durch die Autohupe, dass wir uns an diesem traumhaften Plätzchen unbehaglich fühlen.

150 km further on we are approaching Narvik. We stop for the night on any empty parking place next to a beautiful lake.
Not for the first time a passing car blows the horn when it passes us. The avalanche of caravans and motor homes that sweeps along Norway’s roads in the summer probably gets on the nerves of the locals. Are we taking the ‘free right to camp’ too literally here? But paying often over €25 for just one night at a campsite is heavy on the holiday budget on top of the significant fuel, ferry and occasional tunnel charges. Norway is very expensive for tourists like us because of the high exchange rate, even though we eat very modestly.
Anyway the car horn which we interpret as ‘unwelcome’ makes us feel uncomfortable at this beautiful spot.

 

 

 

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